Politik vs. MMO - Grüne fordern mehr Schutz vor Sucht

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(mika) Keine Angst, diesmal geht es nicht um Schnellschüsse der Politiker, Computerspiele generell zu verbieten. Die Grünen heben sich angenehm von der Boulevardberichterstattung vom Kaliber Frontal 21 ab und verteufeln Spiele nicht generell.

Politik vs. MMO - Grüne fordern mehr Schutz vor Sucht

Viel mehr wollen sie Suchtgefahren aufgezeigen und die Medienkompetenz verbessern. Dazu sollen Eltern, Lehrer oder auch Arbeitgeber sich im Hinblick auf Internet und Computerspiele weiterbilden und somit erste Suchtanzeichen erkennen und verhindern. Die Grünen machen sich außerdem dafür stark, dass Internetabhängigkeit als eigenständige, nicht-stoffgebundene Sucht anerkannt wird. Damit hätte man höhere Chancen, Therapiemaßnahmen von der Krankenkasse bezahlen zu lassen. Aufhänger ist hier das populäre “World of Warcraft”, welches auf Wunsch der Grünen mit Einblendungen der Spieldauer und Verpackungswarnungen ausgestattet werden soll. China geht seit geraumer Zeit clever gegen die hohe Spieldauer von “WoW” um: Statt die Internetverbindung nach einer gewissen Zeit zu kappen, werden ab drei Stunden am Stück einfach die Skills des Avatars geschrumpft. Außerdem gibt’s weniger Experience.

Laut Grünen- Statistik sind 3-6 % der Internetnutzer süchtig. Was haltet Ihr von dieser Initiative?

Weitere Themen: MMOG, World of Warcraft Demo, World of Warcraft - Trial downloaden, Activision Blizzard

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