World of Warcraft - WotLK bringt zahlreiche Interface-Veränderungen

Leserbeitrag

In einem Interview mit MTV-Multiplayer spricht der Lead-Designer Jeff Tigole Kaplan über die Veränderung am WoW-Interface. Dabei nennt er mehrere Beispiele, an denen Blizzard zurzeit arbeitet. Haus- und Reittiere, ein Token-System, eine Überarbeitung der Taschen, die Bedrohung, ein Koordinatensystem, Quests, sowie den Ingame-Kalender.

World of Warcraft - WotLK bringt zahlreiche Interface-Veränderungen

Zum bereits vorgestellen System für Mounts, Pets und Tabards erwähnt Kaplan, dass zerstörte Gegenstände dieser Kategorien, ebenso wie Schlüssel, wieder hergestellt werden.

Eine weitere spannende Neuerung wird das “Token-System” (Name steht noch nicht fest): Damit werden Gegenstände, die eine gewisse Währung darstellen, wie Ehrenabzeichen der Schlachtfelder oder Abzeichen der Gerechtigkeit, in einem separaten Interface gelagert. So spart man zusätzlich wertvolle Taschenplätze.

Ebenfalls sehr interessant klingt die Überarbeitung der Taschenplätze selbst: Blizzard schaut sich Add-ons wie All-in-one-Inventory oder ArkInventory genauer an und möchte entscheidende Elemente dieser Mods in ihr Standard-UI übernehmen. So soll es beispielweise eine Auto-Sortierfunktion geben.

Auf den Beta-Servern bereits teilweise eingeführt: Das Bedrohungs-System. Damit wird Euch im Kampftext Eure Bedrohung in einem Prozentwert angezeigt. Ferner will Blizzard das so genannte Unit-Frame (Eure Charakter- und Lebensanzeige) je nach Bedrohung einfärben. Bei 70% Bedrohung leuchtet es orange, bei 100% Bedrohung rot.

Weiterhin plant die kalifornische Spieleschmiede ein eigenes Koordinatensystem. Jedoch hält Kaplan die Standard-Koordinaten von Add-ons wie Cartographer und Atlas Anfängern gegenüber für untauglich. Stattdessen sollen Spieler Einträge in den Karten ihrer Mitspieler vornehmen können. Außerdem soll ein Wegpunktsystem eingebaut werden. Tigole erwähnt dabei, dass dies bereits seit Jahren in der Entwicklung ist, bisher nur noch nicht den Weg ins Spiel gefunden hat.

Zuletzt erwähnt der Lead Designer eine Veränderung am Quest-System: Blizzard spielt wohl mit dem Gedanken, eine eigene Version der beliebten Add-ons QuestHelper und Carbonite einzubauen. Dies wird jedoch wohl nicht mehr zum Start von WotLK fertig werden. Kaplan nennt den ersten großen Inhalts-Patch von der zweiten Erweiterung als möglichen Erscheinungstermin dieses Updates.

Interessante Nebeninformation: Kaplan erwähnt, dass er ein leidenschaftlicher Fan von WoW-Add-ons ist. Er lädt sie sich herunter wie Süßigkeiten (“I download mods like candy”). Nachdem er mehrere Monate mit Add-ons gespielt hat, wechselt er wieder ins sogenannte Vanilla-WoW-UI, also das Standard-Interface. Auf diese Weise stellt er fest, welches der Add-ons er vermisst, um so Inspiration für das eigene UI zu bekommen. Er lobt außerdem die Add-on-Community, die mit ihren fantastischen Modifikationen Blizzard permanent daran erinert, was noch zu verbessern ist.

Nachtrag:
Im Interview nicht erwähnt, aber auf den Beta-Servern bereits implementiert: Der Ingame-Kalender, womit Gilden und PvP-Gruppen ihre Termine organisieren und abstimmen können. Dieser basiert auf dem Add-on Group Calendar.

Weitere Themen: World of Warcraft Demo, World of Warcraft - Trial downloaden, Activision Blizzard

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