Wrath of the Lich King! - Warum die Hatz nach Arthas so erfolgreich wird

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(flo) Selten wurde die Erweiterung zu einem bereits seit Jahren auf dem Markt befindlichen Spiel so sehr mit Spannung erwartet, wie das Ende des Jahres erscheinende Wrath of the Lich King zu World of Warcraft. Wir sagen euch warum:

Wrath of the Lich King! - Warum die Hatz nach Arthas so erfolgreich wird

Seit nunmehr dreineinhalb Jahren auf dem Markt, fasziniert das erste MMO aus dem Hause der kalifornischen Spieleschmiede Blizzard inzwischen mehr als 10 Millionen Spieler. Und entgegen aller Unkenrufe der WoW-Verdammer entwickelt sich das Spiel kontinuirlich weiter. Der Entwickler reagiert spät auf die Wünsche und Sorgen seiner Spieler, aber er reagiert.

So enthält die neuste Erweiterung mit dem Todesritter eine lang geforderte erste Heldenklasse, der neue Kontinent wirkt stimmungsvoller und nicht ganz so bunt und wirr wie die ‘Outlands’ von The Burning Crusade.

Auch die Rufe nach mehr nicht instanzierten Möglichkeiten den Kampf Spieler gegen Spieler zu suchen, stießen bei Blizzard nicht auf taube Ohren – mit dem ‘Lake Wintergrasp’ schufen die Entwickler ein eigens für diesen Zweck vorgesehenes Gebiet. Nicht nur das – erstmals bei World of Warcraft werden Azeroths Recken auch die Möglichkeit haben, Belagerungsmaschienen, Kampfflugzeuge oder auch nahkampf-erprobte Goblin-Schredder zu lenken, die entscheidende Rollen im Kampf um die vom Gegner gehaltenen Festungen spielen werden.

Alles in allem spielt sich Wrath of the Lich King geschätzte drei Monate vor seinem Erscheinen schon sehr rund: Die Aufgaben, die dem Spieler Erfahrungspunkte, Gold und Ausrüstung bescheren sind deutlich variabler geworden, neue Shader-Effekte und ein überarbeitestes Schatten-System bohren die etwas in die Tage gekommene Engine auf und zeigen eine Welt der Kriegskunst, die nie schöner ausgesehen hat.

An der Balance der einzelnen Klassen muss sicherlich noch gefeilt werden, doch bekommt nahezu jede Kämpferart neue Zauber und Fähigkeiten spendiert, die jeden Zocker zwei mal überlegen lassen, ob man wirklich den neuen Todesritter ausprobieren muss, oder nicht lieber doch die eigene Hauptklasse bis auf Level 80 zieht. Kommt man dann doch in den Genuss der erfreulich abwechslungsreichen und gut durchdachten, sowie schön anzuschauenden neuen Fähigkeiten.

Der Todesritter sticht übrigens ebenfalls sehr aus dem bisherigen Schema der vorhandenen Klassen heraus – entgegen aller Befürchtungen ist er nicht einfach nur ein anderer Hexenmeister, der zu lange einen Paladin küsste, sondern spielt sich sehr einzigartig. So ersetzt bei der ersten Heldenklasse ein ausgeklügeltes Runensystem die bisherigen Ressourcen Wut, Mana und Energie. Auch seine Möglichkeiten im Kampf sind vielfältig und lassen den Todesritter erstaunlich agil auf wechselnde Bedingungen im Solo- oder Gruppenspiel reagieren.

Und das ist erst die Beta….

Weitere Themen: World of Warcraft Demo, World of Warcraft - Trial downloaden, Activision Blizzard

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