Studie: Computerspiele machen nicht süchtig

Steven Drewers

In letzter Zeit bekommen wir Zocker immer mehr Unterstützung in Form von Studien, die belegen, dass wir alle gar nicht so verrückt, süchtig und anders sind, wie man denkt.

Das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung veröffentlicht kürzlich eine Studie, die vor allem belegt, dass wir Spiele-Affinen gar kein so immenses Suchtverhalten an den Tag legen. Klar, wir wissen das schon lange, aber was ist mit der Öffentlichkeit? Counter Strike ist Schuld an dramatischen Gewalttaten, World of Warcraft zerstört soziale Umfelder und Spiele im Allgemeinen machen schlichtweg dumm, so der Tenor.

Die Studie des Hamburger Instituts hat jedoch jetzt bestätigt, dass nur 0,9 % Prozent aller Zocker suchtgefährdet sind, 0,5 % gelten als abhängig. Die restlichen 98,6 % sind völlig normale Gamer, die einfach nur ihrem Hobby frönen. Als besonders suchtgefährdend gelten vor allem Online-Spiele, da sie die Möglichkeit bieten das reale soziale Umfeld, durch ein virtuelles zu ersetzen. Grund für das Suchtverhalten sei nicht das Spiel an sich, sondern das Umfeld der Betroffenen, so Prof. Dr. Uwe Hasebrink.

Quelle: golem

Weitere Themen: World of Warcraft Demo, World of Warcraft - Trial downloaden, Activision Blizzard

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