World of Warcraft - Blizzard bezieht Stellung zu WoW-Sucht-Reportage auf BBC

Steven Drewers

Seit es World of Warcraft gibt, spielt das Thema Sucht eine große Rolle, die auch in herkömmlichen Medien immer wieder Erwähnung findet. Erst kürzlich wurde in der BBC-Sendung Panorama wieder darüber berichtet.

Die Sendung dokumentiert die Familie Dando, und besonders das Spielverhalten des Sohnes Chris. Laut Bericht soll er am Tag satte 20 Stunden World of Warcraft spielen. Dass er da nicht mehr zur Schule gehen kann ist klar, von Schlafmangel ganz zu schweigen.

Als die Mutter ihm jedoch plötzlich die Internet-Verbindung kappt, rastet Chris völlig aus und verwüstet alles was er in die Finger bekommt. In Reaktion darauf bezeichnet die Mutter World of Warcraft als “gefährliches Werkzeug”.

Blizzard hat nach zahlreichen Diskussionen, vor allem im englischsprachigen Raum, Stellung zum Thema bezogen: “Unsere Spiele sind dafür designt, Spaß zu machen. Aber wie alle Formen des Entertainment sollte das tägliche Leben Priorität haben. World of Warcraft enthält praktische Tools, die Spieler und Eltern dabei helfen, die Spielzeit zu überwachen”.

Tatsächlich bietet Blizzard allerlei Kontroll-Optionen für Eltern. Leider wissen viele darüber überhaupt nicht Bescheid. Auch die gelegentlich eingeblendete Meldung “Bringt eure Freunde nach Azeroth, aber geht auch mal mit ihnen nach draußen.” oder “Alles sollte in Maßen genossen werden! (auch World of Warcaft)” im Ladebildschirm des Spiels, wird von den meisten Spielern allenfalls belächelt.

Blizzard kann man hier eigentlich keinen Vorwurf machen. Auch wenn World of Warcraft in den Medien oft verteufelt wird, sind doch in den meisten Fällen persönliche Gründe und Probleme dafür verantwortlich, dass jemand sich so abschottet. Leider erkennen viele Eltern das nicht.

Die Sendung könnt ihr euch übrigens hier anschauen.

Weitere Themen: World of Warcraft Demo, World of Warcraft - Trial downloaden, BBC

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