World of Warcraft - Blizzard und PayPal: Goldverkäufer am Ende?

Steven Drewers

Die sogenannten Goldverkäufer oder auch China-Farmer, wie sie von der World of Warcraft-Community liebevoll genannt werden, könnten jetzt vor dem Aus stehen. Zumindest, wenn sie ihre Bezahlungen über PayPal abwickeln.

Seit jeher lassen sich virtuelle Güter, wie Gold, Items und andere Dinge in World of Warcraft ganz einfach mit echtem Geld über unzählige Online-Shops kaufen. Dummerweise gehören die Waren, die verkauft werden allesamt Blizzard. Somit ist der Verkauf eigentlich nicht legitim.

Aus diesem Grund versucht Blizzard auch schon seit Jahren gegen solche Händler vorzugehen – vergeblich. Der jüngste Schlag könnte jedoch gesessen haben, denn Blizzard hat es geschafft Paypal, mithilfe einer Beschwerde dazu zu bringen künftig solche Händler nicht mehr zu unterstützen. Wer dieses Verbot seitens PayPal jedoch ignoriert, riskiert das Einfrieren seines Accounts.

Zwar hat man mit PayPal einen starken Verbündeten im Kampf gegen den Missbrauch geistigen Eigentums gefunden, dennoch bieten schon heute so gut wie alle Händler eine Vielzahl an alternativen Zahlungsmethoden an. Bleibt abzuwarten, ob die Anbieter solcher Methoden bald nachziehen werden.

Quelle: kotaku

Weitere Themen: World of Warcraft Demo, World of Warcraft - Trial downloaden, Activision Blizzard

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