Amazon Kindle Fire - Tablet-Präsentation sorgt für Aufsehen

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In wenigen Momenten, so heißt es hier auf CNN schon seit gut einer Stunde, werde Amazon den ultimativen iPad-Killer vorstellen und dem entsprechend das Weihnachtsgeschäft der Tablets von unten aufrollen. Die technischen Daten, 6GB Harddrive, 1GB RAM, 7 Zoll Farb-Display, Android-OS und so weiter, sind – bis auf den Prozessor – eigentlich bekannt. Der Erfolg wird dem Kindle Fire dann auch eher wegen seines geringen Preises zugetraut.

Amazon Kindle Fire - Tablet-Präsentation sorgt für Aufsehen

Das Amazon Kindle Fire, wie das sieben Zoll Tablet wohl heissen wird, ähnele sehr dem Blackberry Playbook von RIM, sei aber noch günstiger zu erstehen. Mit einem Endkundenpreis von nur 250 US-Dollar werde das Modell voraussichtlich nur etwa die Hälfte des günstigsten iPad-Modells kosten, weswegen im Nebensatz auch gleich wieder die Qualität hinterfragt wird.

Aber wie so häufig: während wir noch auf den Start der Keynote warten, weiß jemand anders schon voll Bescheid: mit einem noch extremeren Pricecut startet das erste Kindle Fire für nur 199 US-Dollar in den Markt und genau das lässt wohl befürchten, dass sich in Wirklichkeit ein sehr schwaches SoC-System darin befindet, wie es sie teilweise auch schon bei uns im Supermarkt an der Ecke für 169 Euro auf dem Wühltisch gab. Erst recht, wenn man bei thisismynext.com dann liest, das billigste Modell werde sogar nur 79 US-Dollar kosten. Allerdings könnte es sich dabei auch um eine Preissenkung für das hergebrachte e-Ink-Kindle handeln, aber darüber wird uns der Rest der Keynote sicher Aufschluß geben.

Momentan erklärt Jeff Bezos, der Chef von Amazon, wohl grade die grundsätzlichen Vorzüge der eBook-Reader gegenüber den alten Büchern. Sobald es interessante Hardware-Neuigkeiten gibt schreiben wir sie hier für euch hinein.

Update:
Mittlerweile steht das komplette Hardware-Lineup fest und sieht doch etwas anders aus, als erst gedacht. Ja, es gibt auch weiterhin schwarz-weiß-Kindles auf e-Ink-Basis, doch der Preis für das günstigste Modell wird auf 79 US-Dollar gesenkt. Dasselbe Gerät mit Touchscreen werde 99 US-Dollar kosten, und wer das Ganze mit einem UMTS-Adapter haben wolle, müsse 149,- zahlen. Und dann kam Bezos doch noch mit dem farbigen 7 Zöller um die Ecke, den alle so sehr erwartet hatten.

Die meisten Erwartungen wird das Amazon Kindle Fire wohl erfüllen, denn es ist leicht genug und kann mit einer besonderen Amazon-Anbindung glänzen. Im Detail wartet das Kindle Fire mit einem eigenen, cloud-basierten Browsersystem und einem ziemlich geringen Gewicht von knapp 15 Unzen (1 ounce = 28.3495231 grams) aufwarten. Gefallen dürfte vielen potentiellen Kunden auch die Funktion “Whispersync”, mit der nicht nur Bücher, sondern auch Multimedia-Inhalte synchronisiert werden. Des Weiteren erhält jedes Kindle eine eigene E-Mail-Adresse, so dass man seinem Gerät etwas mailen kann.

Hier schon mal das erste TV-Commercial:

Weitere Infos, auch zu technischen Daten, entnehmt bitte den Bildern in unserer Fotostory (vielen Dank für die Fotos an theverge). Am 15. November sollen die neuen Kindles in den Handel gelangen. Das wäre gerade noch früh genug, um am Weihnachtsgeschäft zu partizipieren. Ob das dann aber dazu reicht, wirklich als iPad-Killer wahrgenommen zu werden, ist zwar zweifelhaft, aber nicht unmöglich.

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