Aftermath XHD - Gruseln auf dem Smartphone

Jens Herforth
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Zombies again – Nach Contract Killer: Zombies geht die Muffelfleischparade erneut ihre Wege. Diesmal aber wesentlich schlimmer. Ich war damals bei Resident Evil schon ängstlich aber Aftermath XHD wirkt auf seine ganz eigene Art und Weise auf den Spieler.

Aftermath XHD - Gruseln auf dem Smartphone

Der Startbildschirm ist dunkel, viel Geschichte gibt es nicht. Eine Balkenauswhal mit Kurzinfo’s zum Level sind die einzigen „Storyboards“. Kurz und knackig – das ist die Devise in diesem „Run’n’Run“. Mehr macht ihr wirklich nicht! Ihr rennt durch Wohngebieten um euer Leben, bei einem Dreckswetter mit schelmischem Donner und nervigem Regen. Bei jedem Blitz erhellt die Stromladung den Bildschirm und eure Sicht in der Umgebung für wenige Sekunden.

Anfangs wird man mit der Steuerung vertraut gemacht – sehr spartanisch wird eine Erklärung vor jedem Levelstart angezeigt. Es geht los, das Wetter ist schlecht und ich halte eine Taschenlampe in meinen Blickwinkel. Sofort baut sich dank dem grandiosen Soundtrack die Atmosphäre auf. Man läuft durch einen Steuer”knüppel” auf der linken Seite und lenkt die Sicht des Charakters mit dem gesamten rechten Bereich – ähnlich wie bei Shadowgun.

Oben links wird recht klein die Umgebungskarte angezeigt, im Pause-Menü sieht das gesamte Städchen aber nochmal viel übersichtlicher aus. Hier können Optionen, das Menü und dein Highscore eingesehen werden. Nettes Gimmick – eine Meter Anzeige deutet auch während des Spiels auf den restlichen Weg zum Ziel hin. Atmosphärisch!

Gut, ich spiele mal weiter. Bei der Tablet Variante sind oben rechts 3 Pfeile dargestellt, sozusagen als “Sprint” Funktion. Die Smartphone-Version zeigt die praktisch unten rechts an. Nützliche Funktion wie sich später zeigt! Nach der nächsten Ecke liegt eine Pistole im Weg, sobald man diese aufsammelt gehts auch schon los:

Auf einmal huscht ein Zombie durch den Lichtkegel meiner Taschenlampe. Ich suche panisch den “Schiess-Button” als der Zombie vor mir blutig explodiert. Hä? Plötzlich hinter mir ein Hirnsauger, ich nutze die sprint Funktion und renne vor, drehe mich um und schiesse automatisch(?) auf den Zombie.

Der nächste atmosphärische Knaller – Ihr schiesst automatisch und auch nur, wenn der Zombie in oder um eurem Lichtkegel herum steht. Das macht eine menge Gaudi und lässt euch Zeit für die Umgebung. Wo gehts hin? Wie komme ich da lang? Ah eine Wand, endlich ruhe – plötzlich klettern Zombies an ihr herunter. Egal wo ihr euch befindet, bleibt ihr stehen – seid ihr dran.

Anfangs ballert ihr euch mit Pistole und Uzi den Weg frei, später kommen Granaten, Shotgun und Präzisionsgewehr zum Einsatz. Bei der Masse an Zombies die euch manchmal umringt, wird die große Auswahl auch nötig sein.

Alles in allem kann ich Aftermath XHD nur empfehlen, die Atmosphäre ist bedrückend und beklemmend dank der Umgebung, sowie hektisch und erschreckend dank der Zombierhorden und einzelnen “hinterher-renner”. Das ab dem 2. Level die Zombies schon mit irgendeiner Munition (Säure?) aus dem Mund schießen, zeugt von wachsendem Schwierigkeitsgrad. Sollte euch das “Ziel suchen” zu eintönig sein, könnt ihr im Menü im letzten Balken den Aftermath Challenge Mode testen. Survival at it’s best – Viel Spaß!

Aftermath XHD lief auf dem Eee Pad Slider hervorragend, auf meinem HTC Desire (Oxygen 2.3.2.) war es für den Market nicht auffindbar, schade (die .apk vom Asus Slider lief aber auf der Desirée, die ersten 5 Bilder im Artikel sind direkte Screens vom Spielablauf).

 

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Downloadlink (4,99€): Market

 

 

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