Asus Eee Pad Transformer: Drei Gründe für die Verspätung

Amir Tamannai
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Dass sich das Transformer noch ein paar Wochen Zeit nehmen wird, bis es dann endlich die hiesigen Ladenregale beehrt, haben wir bereits sehr betrübt zur Kenntnis genommen. Asus hat sich über Facebook zum Grund der Verzögerung geäußert und gab der überraschend großen Nachfrage die Schuld. Die Kollegen von netbooknews.de haben nun zwei weitere Gründe ausgemacht.

Asus Eee Pad Transformer: Drei Gründe für die Verspätung

Neben der hohen Nachfrage, seien auch noch “zusätzliche Tests” notwendig, die die Auslieferung des Transformer ebenfalls verzögern könnten/werden. Oha, zusätzliche Tests! Nimmt Asus sich etwa schon im Vorfeld einiger der Probleme an, die zum Beispiel engadget.com in ihrem Review des Gerätes bemängelt hatten? Dazu gehörten neben groben Schnitzern in der Kamera-Software auch die allgemeinen Symptome der Kinderkrankheiten von Android 3.0 Honeycomb. Begrüßenswert wäre es natürlich, wenn die ohnehin wohl unvermeidliche Verspätung des Transformer von Asus gleich zum Bugfixing genutzt werden würde.

Ein zweiter Grund für die Lieferschwierigkeiten liegt einer Meldung der DigiTimes nach darin begründet, dass Asus selbst nicht so beliefert wird, wie gewünscht: Das Unternehmen hätte nur circa 50 Prozent der eigentlich geplanten Produktionsmengen des Transformer fertigen können, da wichtige Komponenten für den Touchscreen nicht in ausreichender Menge vorliegen.

Vermutlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen und ist ein Mix aus allen drei Gründen. Wir hoffen derweil auf einen Release im Mai oder spätestens Anfang Juni und wünschen uns im Gegenzug, dass das Transformer dann aber weitestgehend optimiert ist und uns so für die lange Wartezeit entschädigt.

DigiTimes

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