Neues Nook erster Ebook-Reader mit Leselicht

Matthias Schleif
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Hat man in jahrelanger Kleinarbeit endlich die Hintergrundbeleuchtung der LCD-Displays so weit eliminieren können, dass eBooks wie auf normalem Papier lesbar sind, treten auch schon die alten Probleme wieder auf den Plan, weswegen man sich einst von dieser Vintage-Technik überhaupt erst verabschiedet hatte: man braucht wieder eine Leselampe. Barnes und Noble haben in ihr neues “Nook Touch” eine eingebaut.

Neues Nook erster Ebook-Reader mit Leselicht

Noch immer scheint das in den USA zu den gut verkauften eBook-Readern zählende “Nook” von der Firma Barnes und Noble nicht in Deutschland erhältlich zu sein, da legt man in Übersee bereits nach. Ähnlich wie bei amazons Kindle kann man auch beim Nook Touch aus einer farbigen und einer Schwarz-weiß-Variante wählen, wobei die farbigen natürlich aus herkömmlichen LCDs oder gar (AM)OLEDS gefertigt sind und somit selbst genug Helligkeit aufbringen können.

Das ePaper dagegen ist eben in der Regel nicht beleuchtet und ein Hybrid-Display, mit dem beides geht (auch bekannt unter “Vergaserinnenbeleuchtung”), ist auch in den wenigsten Geräten verbaut. Ganz abgesehen, dass die hybride Variante nicht ganz billig ist, hat man sich bei Barnes und Noble gedacht, eine kleine Lampe tuts auch, und bringt nun ein entsprechendes Update raus.

Wie man auch im Video sieht, das übrigens von der mit Technikvideos recht gut bestückten Plattform 5min.com stammt, wird das neue Nook Touch also ab sofort für 139,- US-Dollar erhältlich sein, was angesichts der “farblosen” Darstellung etwas viel erscheint. Es befindet sich damit zwar noch nicht außerhalb der Preisrange gängiger eBook-Reader*, aber am oberen Rand. Dennoch eine interessante Idee, das mit der Leselampe.

Weitere Bilder und Testeindrücke bei theverge und engadget

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