Nexus 7: Das fast perfekte Tablet? Test und Kommentar

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Mit dem Nexus 7 hat Google in Zusammenarbeit mit ASUS nicht nur ein technisch sehr interessantes Android-Tablet auf den Markt gebracht, sondern auch dessen Preis dürfte vor allem ein ausschlagekräftiges Pro-Argument für das Tablet sein. Im Folgenden Testbericht möchte ich nun gerne etwas näher auf das Tablet eingehen und erklären, warum der 7-Zoller für mich das fast perfekte Tablet ist.

Nexus 7: Das fast perfekte Tablet? Test und Kommentar

Vorweg: Es ist natürlich reine Geschmackssache, welches Tablet man favorisiert. Aber wenn man sich die Einschätzungen von Experten anschaut, werden in Zukunft vor allem Android-Tablets im 7-Zoll-Format den Markt dominieren. Hier spielt das Nexus 7 selbstverständlich ganz vorne mit, da es das erste Tablet dieser Art aus dem Hause Google (in Zusammenarbeit mit ASUS) ist. Jetzt aber zur Sache. Hier unser Testbericht zum Nexus 7.

Nexus 7: Das Für

Der Formfaktor

Vor allem die Größe von 7-Zoll macht das Nexus 7 in meinen Augen zu dem fast perfekten Tablet.  Mit einer Bildschirmdiagonale von 17,8 cm ist das Tablet sehr gut zu transportieren, ohne dass das Display zu klein wirkt. Außerdem haben 7 Zoll den Vorteil, dass das Tablet zum Spielen wesentlich besser in der Hand liegt als etwa die größeren 10-Zoll Modelle. Ein für mich sehr wichtiger Punkt, da  ich gerne mal das ein oder andere Spiel in Angriff nehme, mich die Steuerung aber bei größeren Tablets absolut gestört und eher frustriert als erfreut hat. Im Test hat sich die Größe von 7-Zoll als wirklich äußerst praktisch erwiesen.

Das Material

Für den Preis ab 199 Euro darf man natürlich nicht die hochwertigsten Materialien erwarten. Dennoch bin ich wirklich erstaunt darüber, wie gut zum Einen das Tablet verarbeitet ist und wie angenehm zum Anderen das Nexus 7 in der Hand liegt. Wie man das auch von Samsung-Geräten kennt, wird beim Nexus 7 viel auf Kunststoff gesetzt. Allerdings setzt Google hier auf eine gummierte Rückabdeckung, die sich sehr angenehm anfühlt, nicht aus der Hand rutscht und dabei auch noch sehr gut aussieht.

Nexus-7

Die Hardware-Button

Seit meinem Galaxy Nexus habe ich mich an die Abwesenheit von Hardware-Knöpfen für die Navigation durch die diversen Menüs gewöhnt. Und das ist auch gut so. Beim Nexus 7 sind die einzigen Hardware-Knöpfe der Power-Button und der Lautstärke-Wippschalter (beide auf der rechten Seite des Tablets angebracht), ansonsten muss man alleine mit Softbuttons auskommen. Das funktionierte im Test einwandfrei und gibt auch noch optisch einiges her.

Nexus-7

Das Betriebssystem

Zwar keine Hardware-Eigenschaft, beim Nexus 7 aber unbedingt zu erwähnen ist das Betriebssystem. Da das 7-Zoll Tablet aus dem Hause Google kommt, ist das Tablet mit der neuesten verfügbaren und vor allem reinsten Android-Version ausgestattet. Keine Bloatware (also vorinstallierte Apps und Programme von Drittanbietern, die sich im normalen Zustand nicht deinstallieren lassen, die man zum Teil aber vielleicht einfach nicht auf seinem Gerät haben will, weil sie unnötig sind), keine hässlichen Benutzeroberflächen von Dritten (TouchWiz, HTC Sense, Motoblur und wie sie alle heißen) und immer zeitnahe Aktualisierungen für neue Betriebssystemversionen. Diese bringen natürlich nicht nur neue Funktionen, sondern verbessern bestehende, liefern höhere Sicherheitsmaßnahmen und eine bessere Systemstabilität.

Der Preis

Mit einem Startpreis von 199 Euro (mittlerweile gibt es dafür bereits die 16 GB Version) liefern Google und ASUS einen echten Preiskiller. Vergleichbare Preis-/Leistungsverhältnisse sucht man vergebens. Billig-Tablets von kleineren Herstellern versprechen vielleicht ähnliches, können es aber kaum halten. Die größten Konkurrenten wie Amazons Kindle Fire HD oder das iPad mini werden „echte“ Androidfans weniger interessieren, da dort entweder modifizierte (Kindle) oder ganz andere Betriebssystem zu finden sind. Konkurrenzprodukte wie etwa von Samsung (Galaxy Tab 2) sind teurer und teilweise schlechter ausgestattet. Interessant ist hier auch zu sehen, wie sich die Preispolitik von Google auf andere Hersteller auswirkt. Während das gerade erwähnte Tablet von Samsung bei Markteinführung (März 2012) noch 439 Euro kostete, ist dessen Neupreis mittlerweile auf 219 Euro gesunken. Zwar war der Preissturz bei Samsung-Smartphones und -Tablets schon immer groß, eine Senkung von 50% innerhalb von 7-8 Monaten ist da aber schon wirklich massiv.

Die Technik

Natürlich sind nicht nur Preis und Formfaktor wichtig. Bei einem Tablet geht es vor allem auch um die Technik. Und die weiß beim Nexus 7 definitiv zu überzeugen. Herz des Ganzen ist natürlich der 1,3 GHz Quad-Core Tegra-3 Prozessor, der sich vor allem beim Test mit dafür ausgelegten Spielen positiv bemerkbar macht. Dazu kommt 1 GB RAM Arbeitsspeicher, was zwar derzeit noch ausreicht, aber auch gerne etwas mehr sein dürfte (mehr dazu später). Auch das IPS-Display mit Hintergrundbeleuchtung und kratzfestem Corning-Glas kann sich durchaus sehen lassen. Die Auflösung von 1280 x 800 Pixeln entspricht bei der Größe von 7 Zoll einer Pixeldichte von 216 ppi, was wirklich gut aussieht. Funktionen wie Bluetooth, NFC und WLAN runden die ganze Nummer ab.

Auf Seite 2 geht es weiter mit den negativen Aspekten und meinem Fazit zum Nexus 7

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Weitere Themen: Nexus 7 Handbuch, Nexus 7 Handbuch, Google


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