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Nexus 9 im Test: Viele Neuerungen – und mancher Kompromiss

Lukas Funk
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Das Nexus 9 ist in mancher Hinsicht ein wichtiges Gerät: Nicht nur feiert Android 5.0 Lollipop in seiner finalen Form darauf Debüt, es stellt außerdem das erste Tablet von HTC nach einer dreijährigen Pause von diesem Markt dar. Außerdem bedient es sich als eines der ersten Android-Tablet eines namhaften Herstellers des Seitenverhältnisses von 4:3 und setzt auf NVIDIAs Tegra K1-Chip, einem der ersten ARM-basierten SoCs mit 64-Bit-Architektur. Die Erwartungen an das Nexus 9 sind also entsprechend hoch – in unserem ausführlichen Testbericht klären wir, ob das Tablet ihnen gerecht werden kann.

Nexus 9 im Test: Viele Neuerungen – und mancher Kompromiss


Das Nexus 9 vereint in sich so viele Neuerungen wie wenige andere Geräte: Neuer Chip, neuer Formfaktor, eine von Grund auf neue OS-Version und schließlich ein neuer Versuch HTCs, am Tablet-Markt Fuß zu fassen. Diesen hatten die Taiwaner gekonnt ignoriert, seit der halbgare HTC Flyer – zu großen Teilen dem nicht für Tablets optimierten Android geschuldet – sich vor drei Jahren als Ladenhüter entpuppte – den nur in den USA erhältlichen Zehnzoller HTC Jetstream ereilte ein ähnliches Schicksal. Seitdem konnte sich HTC allerdings als Hersteller hochwertig verarbeiteter Smartphones wie dem HTC One (M7, Test) und One (M8, Test) einen Namen machen und auch Android ist spätestens seit Version 4.4 KitKat intuitiv auf jedem Tablet bedienbar.

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Technisch gesehen sorgt NVIDIA mit dem Tegra K1 „Denver“, einem 64-Bit-fähigen Dual Core-Chip mit 2,3 GHz und 2 GB RAM für hohe Erwartungen und auch der Bildschirm mit 2.048 x 1.536 Pixeln auf einer Diagonale von 8,9 Zoll, resultierend in einer Pixeldichte von 288 ppi, klingt vielversprechend. Mit seiner Größe stellt das Nexus 9 also ein Mittelding aus dem unerwartet erfolgreichen Nexus 7 (2012, Test) respektive seinem Nachfolger Nexus 7 (2013, Test) und dem Nexus 10 (Test) dar und auch mit dem Seitenverhältnis von 4:3 geht man neue Wege. Dieses wird in der Regel mit Apples iPad assoziiert und deshalb von großen Herstellern Android-Bereich, mit wenigen Ausnahmen, gemieden. Diese setzten bislang fast ausschließlich auf die vertrauten Bildformate 16:9 und 16:10.

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Unserem Test liegt die WLAN-Variante des Nexus 9 mit 16 GB internem Speicher und weißer Rückabdeckung zu Grunde, das Gerät ist allerdings auch mit 32 GB internem Speicher und (in Kürze) mit LTE-Konnektivität verfügbar. Farblich stehen alternativ ein schwarzer und ein sandfarbener Rücken zur Verfügung. Im rund zweiwöchigen Testzeitraum kam Android 5.0, zuletzt mit der jüngsten Buildnummer LRX21R zum Einsatz.

Nexus 9: Specs auf einen Blick

Display 8,9 Zoll IPS LCD
Auflösung 2.048 x 1.536 Pixel
Pixeldichte 281 ppi
SoC NVIDIA Tegra K1 „Denver“ Dual Core
Maximale Taktrate 2,3 GHz
Arbeitsspeicher 2 GB
Datenspeicher 16/32 GB
Akku 6.700 mAh
Kamera-Auflösung 8/1,6 MP
Gewicht 425 Gramm (WLAN)/435 Gramm (LTE)
Maße 228,2 x 153,7 x 8 Millimeter
Android-Version 5.0 Lollipop

Das Nexus 9 im Video

Schon im Vorfeld dieses Testberichts haben wir im Unboxing und Hands-On einen ersten Blick auf das Nexus 9 werfen können. Unser Video-Rundgang zeigt die Gerätegestaltung und Android 5.0 Lollipop:

Einen Videovergleich mit dem iPad air von 2013 findet man am Ende des Artikels.


Optik, Haptik und Verarbeitung des Nexus 9

Das Nexus 9 kommt serientypisch betont schlicht daher und zeigt frontal betrachtet lediglich eine schwarze Fläche. Diese wird zentral vom Display beherrscht, um das die Ränder (Bezel) symmetrisch angeordnet sind: Oben und unten jeweils etwa 1,5 Zentimeter, an der Seite kaum 5 Millimeter. Über dem Display ist mittig eine Kamera angebracht, darüber die Hälfte des Stereolautsprecherpaares, dessen Gegenstück symmetrisch unter dem Display liegt – beide schreckliche Staubmagnete.

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Eingefasst wird die Front von einem Metallband, das zwar in der Draufsicht kaum auffällt, aber dennoch den Bruchteil eines Millimeters über das Display hinausragt – und somit zum ersten Kritikpunkt führt. Da sich nämlich weder das Band um das Display legt – wie etwa beim HTC One (M8, Text) noch das Display über den Rand hinaus geht – wie etwa beim Moto X (2014, Test) – liegt es vielmehr in der Fassung. Zwischen Glas und Band entstehen also ringsum Spaltmaße, in denen sich schon in den ersten Stunden nach dem Auspacken des Geräts nur schwer entfernbarer Schmutz ansammelt. Abgesehen von diesem praktischen Nachteil ist diese Konstruktionsweise auch haptisch und ästhetisch nicht allzu befriedigend.

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Die Rückseite begeht diesen Fehler nicht, sie liegt stattdessen über dem Metallband und weist seitlich eine leichte Fase auf, um sich der leicht nach außen weisenden Form des Metalls anzupassen. Sie besteht bei unserem Testgerät aus mattem, weißem Plastik, in das mittig prominent und in Landscape-Ausrichtung das Nexus-Logo prangt – seinerseits matt metallisch glänzend. In der linken oberen Ecke findet sich das Kameramodul, darunter ein einfacher LED-Blitz. Bis auf die notwendigen Zertifizierungslogos und den HTC-Schriftzug unten mittig ist die Rückseite ansonsten komplett frei.

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Die Rückseite scheint allerdings 1. zu dünn und 2. nur am Rand mit dem restlichen Gerät verbunden zu sein, was beim Ausüben von Druck zu Bewegung und unschönem Knacken führt. Bei unserem Testgerät äußert sich das auf zweierlei Arten: Hält man das Gerät mit zugewandtem Bildschirm in beiden Händen und drückt mit 2 Fingern auf die Mitte der oberen Hälfte der Rückseite entsteht ein Schmatzen, als würde sie kurz an einem Klebefilm haften und sich gleich wieder lösen. Drückt man dagegen in der selben Stellung auf die linke obere Ecke gibt das Nexus 9 ein etwas lauteres Knacken von sich, als böge sich die eigentlich leicht konvexe Rückseite in einen konkaven Zustand und schnappe dann zurück. Während dieses Verhalten nur sporadisch auftritt lässt sich das zuerst beschriebene nach Belieben reproduzieren – beides sind aber deutliche Mängel in der Verarbeitung.

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Das Metallband wird an der Oberseite des Geräts einmal von der 3,5 mm-Klinkenbuchse und ein weiteres Mal von einem Plastikstreifen unterbrochen. Letzterer soll mutmaßlich dafür sorgen, dass keinerlei elektrische Spannung auf dem Metallband den Funkempfang stört – Antennagate lässt grüßen. Power-Button und Lautstärkewippe sind von vorn betrachtet an der rechten Seite angebracht und ebenfalls aus Metall. Jedoch sind beide flach gestaltet und besitzen wenig Spiel, zudem ist der Druckpunkt höchst unterschiedlich: Während Power (oben) und Lautstärke runter (unten) ein recht knackiges hör- und spürbares Feedback besitzen, ist Lautstärke hoch (mittig) sehr schwammig.

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Am unteren Rand schließlich befindet sich der Micro-USB-Eingang, der ebenfalls mangelndes Gespür fürs Detail zeigt. Das mitgelieferte USB-Kabel passt nämlich kaum in die vorgesehene Öffnung, nur mit Druck und unschönem Kratzen lässt es sich an Ort und Stelle bewegen – beim ersten Laden fühlte sich dies fast an, als versuche man das Kabel falsch herum einzuführen.

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Größe und Gewicht des Tablets machen die einhändige Benutzung auf Dauer unangenehm, dennoch halten sich beide im Rahmen. Im Gegensatz zu manch frühem Review von US-Kollegen ist das Nexus 9 mit seinen 8 Millimetern Tiefe nach unserer Meinung keinesfalls als zu dick oder klobig aufgefallen – das iPad Air 2 mag zwar fast 2 Millimeter schlanker sein, hat aufgrund seiner kompakten Bauweise allerdings Probleme damit, über längere Zeit hinweg Leistung zu bringen. Google und HTC haben bei der Abwägung von Bautiefe und Kühlleistung hier definitiv die bessere Entscheidung getroffen.

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Das Nexus 9 hinterlässt hinsichtlich seiner Haptik und Verarbeitung also einen gemischten Eindruck. Während Abmessungen und Materialwahl solide ausfallen und auch Gestaltung und Verarbeitung im Grunde in Ordnung sind, wird man das Gefühl nicht los, dass die Hersteller sich hier eine 2. Runde in der Qualitätssicherung gespart haben. Die meisten Detailfehler hätten aber so aus der Welt geschafft werden können – ein ärgerliches und unbefriedigendes Gefühl für den Käufer.

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Das Display des Nexus 9

Auch in Bezug auf das Display gab es noch vor der Veröffentlichung des Nexus 9 in Deutschland schwere Kritik, vor allem die ungleichmäßige Beleuchtung wurde gescholten. Und tatsächlich ist auch das Bildschirm des Tablets ein zweischneidiges Schwert.

Einerseits war die Entscheidung, einen Screen im Verhältnis 4:3 zu nutzen, längst überfällig. Dass Apple von Anfang an auf diesen Formfaktor setzte und damit anhaltend Erfolge feiert sollte als Indikator genügen – es fühlt sich aber auch in der Benutzung weit natürlicher an als etwa ein Tablet mit 10 Zoll Diagonale im 16:9-Format, das in der Vertikalen im Landscape-Modus einengend wirkt, im Portrait-Modus dagegen unnatürlich langezogen.

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Auch die QXGA-Auflösung mit 2.048 x 1.536 Pixeln wurde vom Apple-Tablet – wo sie Marketing-tauglich „Retina“-Auflösung genannt wird – übernommen, bietet aber dank der etwas geringeren Display-Maße sogar eine höhere Pixeldichte von 281 ppi. Entsprechend scharf ist die Darstellung von Inhalten auf dem Nexus 9, ganz gleich ob Schriften oder Grafiken gerendert werden. Auch die Farbwiedergabe ist ausgezeichnet. Zwar fällt sie weit weniger poppig als bei einem AMOLED-Screen aus, insbesondere Fotos wirken aber deutlich natürlicher. Es erinnert dabei etwas an das LCD des Nexus 5, allerdings ohne den blassen Schleier, der Farben auf dem letzten Google-Smartphone ihren Glanz nimmt.

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Leider war das auch schon genug des Lobes, denn andererseits sind die eingangs erwähnten Probleme mit Lichthöfen in der Tat vorhanden. Im Alltagsbetrieb fällt das glücklicherweise kaum auf – nicht zuletzt wegen des hell und farbenfroh gestalteten Android 5.0 Lollipop – bei Apps mit dunklen Hintergründen, beim Boot-Vorgang und vor allem in dunkler Umgebung sind sie aber evident. Grundsätzlich könnte man über solche Probleme hinwegsehen, wäre das Nexus 9 wie seine Vorgänger eher im mittleren bis unteren Preissegment zu verorten. Bei Preisen ab 400 erwartet der Käufer allerdings ein einwandfreies Display am Gerät – beim Nexus 9 ist dies nicht (ganz) der Fall.

Oberflächlich scheint dem Tablet außerdem die sonst zur Grundausstattung gehörende oleophobe Beschichtung zu fehlen, die das übermäßige Ansammeln von Fingerabdrücken verhindert. Trotz regelmäßiger Anwendung von Displayreiniger war das Nexus 9 im Testzeitraum nämlich ein wahrer Magnet für Abdrücke, Schmierer und Flecken.

Die Performance des Nexus 9

Hier verspricht das Nexus 9 mit seinem NVIDIA Tegra K1 zu punkten und in der Tat läuft das Tablet meistens rund. Besonders in 3D-Anwendungen wie Spielen können die 192 GPU-Kerne ihr volles Potential entfalten. Um präzise zu sein, handelt es sich bei den „Kernen“ um NVIDIAs Unified Shader-Prozessoren mit der Kepler-Architektur, die auch in den „großen“ Desktop-Grafikkarten zum Einsatz kommen – dort freilich meist in erheblich größerer Zahl. Dank der Grafik-Hardware sind jedenfalls auch grafisch anspruchsvolle 3D-Titel wie Asphalt 8, The Dark Knight Rises und natürlich Riptide GP2 mit maximalen Einstellungen ohne ein einziges Ruckeln spielbar – für mobile Gamer ist das Tablet also durchaus eine Empfehlung.

Beim Navigieren durch das System und innerhalb von Anwendungen kann der K1 ebenfalls überzeugen, hier liefert das Tablet zumeist die für Android 5.0 versprochenen konstanten 60 FPS (Frames pro Sekunde) ab. Nur beim Wechsel zwischen Apps kommt es bisweilen zu kurzen Denkpausen – beendet man etwa Chrome oder ruft von YouTube das Multitasking-Menü auf ist eine deutliche Verzögerung wahrzunehmen. Ob dies nun an den „nur“ zwei Kernen der CPU liegt oder an Kinderkrankheiten von Android 5.0 Lollipop, kann an dieser Stelle noch nicht gesagt werden. An der Vollverschlüsselung des internen Speichers wie beim Nexus 6 liegt das nicht – die Schreib- und Lesegeschwindigkeit liegt unseren Tests zufolge auf normalem Niveau, sprich: zwischen dem eines unverschlüsselten Nexus 5 und dem des unverschlüsselten Nexus 6.

Bis auf diese nicht dramatischen Aussetzer kann das Nexus 9 leistungstechnisch aber überzeugen, wie auch ein Blick in unsere Benchmark-Tabelle zweifelsfrei zeigt. Weitere Leistungsvergleiche findet man übrigens in unserem dedizierten Benchmark-Artikel zum Nexus 9.

Benchmark Nexus 9 OnePlus One Samsung Galaxy Note 4
Antutu 5.2 Total 57360 46752 45258
Antutu UX (Multitask/Runtime) 12125/4114 7692/2570 7208/1805
Antutu CPU Multi (integer/float) 3178/1978 3463/4273 3158/3893
Antutu CPU Single (integer/float) 2972/2866 2083/2520 1628/3893
Antutu RAM (Operation/Speed) 1474/5013 2195/1935 1987/1760
Antutu IO (Storage/Database) 2123/720 2217/670 2564/675
CF-Bench 1.3 Overall 20039 36130 44559
CF-Bench Java 16785 33546 44926
CF-Bench Native 24920 40008 44010
GFXBench v3.0.16 T-Rex Offscreen 1080p 1934
Frames
31,2 fps
1599 Frames
28,6 fps
1561 Frames
27,9 fps
GFXBench Manhattan Offscreen 1080p 3326 Frames
59,4 fps
764 Frames
12,3 fps
1149 Frames
18,5 fps
GFXBench T-Rex Onscreen 2561 Frames
45,7 fps
1622 Frames
29 fps
1483 Frames
26,5 fps
GFXBench Manhattan Onscreen 1387 Frames
22,4 fps
764 Frames
12,3 fps
684 Frames
11,0 fps


Android 5.0 Lollipop – die Software des Nexus 9

Nexus-Devices dienen typischerweise als Ansichtsexemplar für eine neue Android-Version, und zwar in der reinen, von Google gedachten Fassung. Das Nexus 9 stellt in dieser Hinsicht vermutlich das am heißesten erwartete Gerät seit dem Galaxy Nexus dar. Auf diesem wurde seinerzeit mit Ice Cream Sandwich die erste komplett überarbeitete Android-Version vorgestellt, deren Holo-Ästhetik bis Android 4.4 die Grundmauern der optischen Gestaltung des Betriebssystems vorgeben sollte. Das Nexus 9 hat nun die Ehre, Holo abzulösen und mit Android 5.0 Lollipop das Material Design einzuführen.

Dieses stellt einen Kompromiss dar aus dem ehemals gefeierten Skeuomorphismus einerseits, der mit digitalen Repräsentationen analoger Gegenstände besonders an Einsteiger appellierte und von Apple maximal ausgereizt wurde, und einer komplett flachen, digital-abstrakten Benutzeroberfläche andererseits, wie sie etwa Holo UI oder Microsofts Modern UI verkörpern.

Dem Konzept zufolge orientiert sich Material Design an den Eigenschaften von Papier, das in mehreren Lagen auf dem und um den Bildschirm des Nutzers herum angeordnet ist. Ein Blatt Papier kann sich über ein anderes legen, indem es eine Bewegung vollzieht und es besitzt Höheninformation, die es vom Grund abhebt – in der digitalen Umgebung kann es sich aber auch teilen und wieder zusammenfügen oder komplett transformieren. Der Bezug zum tatsächlich existierenden Papier soll dem Nutzer eine gewisse Haptik einerseits und Nachvollziehbarkeit andererseits bieten – jedes Element hat streng vorgegebene Bewegungsmuster – ohne dabei aber die unbestreitbaren Vorteile einer körperlosen digitalen Umgebung zu verkennen. Einige der schönsten Animationen und Bewegungen im Material Design haben wir im Video festgehalten:

Wie äußert sich das neue Material Design also auf dem Nexus 9? Zunächst durch eine komplette optische Überarbeitung des Benutzerinterface, das nun hell und mit kräftigen Farbakzenten gehalten ist. Die Systemfarben sind Hellgrau, Dunkelgrau, Weiß und Türkis und in praktisch jedem Einstellungsmenü und in jedem Dialog auffindbar. Dies beginnt schon beim überarbeiteten Setup-Assistenten, der allerdings nicht nur optische einiges hermacht sondern auch funktional das Einrichten eines neuen Geräts so einfach und bequem wie nie zuvor gestaltet. Zuvorderst wurde die 2 Faktor-Authentifizierung nun komplett in den Prozess integriert und führt nicht mehr über den Umweg einer WebView. Weiterhin sichert Google nun App-Profile für jedes registrierte Gerät separat, sodass man etwa beim Upgrade von einem Nexus 7 (2013) auf ein Nexus 9 dessen komplette Einstellungen übernehmen kann. Ist das Gerät lokal verfügbar, kann die Kopplung auch per NFC geschehen.

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Als Homescreen dient der Google Now Launcher, dessen Suchleiste und App Drawer-Button nun ebenfalls transparent weiß sind und an dessen am weitesten links liegenden Bildschirm nahtlos Google Now anknüpft. Der App Drawer wird als eine weiße Karte dargestellt, die sich aus dem Button formt und sich über das Hintergrundbild legt.

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Statt bislang zwei verschiedene Pulldown-Menüs für Benachrichtigungen und Schnelleinstellungen zu verwenden, erfolgt der Zugriff nun über eine einzelne dynamische Ansicht. Eine Wischbewegung von oben zeigt wie gehabt die Benachrichtigungen – auf deren Einstellungen man nun mit einem langen Tap direkt zugreifen kann – eine weitere Wischbewegung (statt wie vorher eine Wischbewegung mit zwei Fingern) – öffnet die Schnelleinstellungen. Diese beinhalten unter anderem WLAN und Bluetooth, aber auch die Bildschirmhelligkeit und eine Taschenlampe. Das besondere: Werden einzelne Einstellungen über einen längeren Zeitraum nicht genutzt, verschwinden sie automatisch.

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Komplett überarbeitet wurde das Multitasking-Menü, das nun nicht mehr nur Miniaturen der Anwendungen darstellt, sondern die jeweils zuletzt geöffnete Ansicht in einen scrollbaren Kartenstapel einfügt. Dieser bleibt übrigens auch nach einem Neustart des Gerätes intakt und zeigt so einen konsistenten Verlauf der App-Nutzung. Per Wisch nach links oder rechts können die Karten allerdings weiterhin entfernt werden. Neu ist auch, dass nicht jede Karte einer App entspricht, sondern verschiedene „Activities“ einer App als Karte repräsentiert werden – bislang nutzen dieses Feature etwa Chrome, wo jeder offene Tab einer Karte entspricht und Gmail, wo separate Ansichten für den Posteingang und E-Mail-Entwürfe genutzt werden. Oberhalb des Kartenstapels findet sich jetzt außerdem die Google-Suchleiste.

Diese ist allerdings gar nicht vonnöten, denn die Aktivierung der Sprachsuche funktioniert mit Android 5.0 Lollipop auch auf Deutsch theoretisch in jeder Situation: auf dem Homescreen, in Apps, auf dem Lockscreen und sogar bei ausgeschaltetem Bildschirm – zumindest in der Theorie. Während des Testzeitraums zeigte sich die Spracherkennung bestenfalls erratisch, besonders im Standby-Modus verweigerte die sie häufig ihren Dienst. Kein Vergleich etwa zum Moto X (2014, Test) das das Aufwecken aus dem Standby per Sprachbefehl deutlich besser beherrscht.

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Auch in Sachen Sicherheit hat Google nachgelegt. So kommen neue Nexus-Smartphones und -Tablets, also auch das Nexus 9, jetzt mit standardmäßiger Verschlüsselung des internen Speichers. Begleitet wird sie von verbesserten Sperrmechanismen, die unter dem Namen Smart Lock zusammengefasst werden: Versieht man das Nexus 9 mit einer der bekannten Bildschirmsperren wie PIN oder Muster, kann diese unter bestimmten Umständen übersprungen werden. Von Anfang an stehen die Möglichkeiten zur Verfügung, bei der Erkennung bestimmter Gesichter oder Bluetooth-Geräte in der Nähe auf die Entsperrabfrage zu verzichten, mit einem Update der Google Play-Dienste können zudem bestimmte Regionen – also etwa das eigene Heim oder der Arbeitsplatz – als „Trusted Places“ hinterlegt werden. Es besteht also selbst für den bequemsten Nutzer kein Grund mehr, sein Gerät nicht mit einer Displaysperre zu versehen.

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Apropos Bildschirmsperre: Lockscreen-Widgets gehören mit Android 5.0 Lollipop der Vergangenheit an. Anscheinend fanden diese so wenig Verwendung, dass Google kein Problem darin sah, das Feature wieder zu entfernen. Weiterhin vorhanden ist allerdings die Steuerung von Google Play Music, YouTube, Netflix und sonstiger Apps vom Sperrbildschirm aus, wobei die Steuerelemente als einfache Benachrichtigungskarte dargestellt werden und der Hintergrund durch eine entsprechende Cover-Grafik ersetzt wird. Diese Lösung ist einerseits nicht mehr so hübsch wie vorher, ermöglicht aber andererseits den Blick auf und die Interaktion mit weiteren Benachrichtigungen – ein funktionaler Kompromiss also.

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Etwas unglücklich ist das neue Lautstärke-Management geraten: Löblich ist zum einen, dass es eigene Modi gibt, in denen entweder gar keine oder nur Benachrichtigungen mit Priorität gemeldet werden, absolut unverständlich dagegen, dass bei ersterem nicht einmal Wecker klingeln. Ein traditioneller Lautlos-Modus wie bisher fehlt nämlich; reduziert man die Lautstärke auf ein Minimum, ist immer noch der Vibrationsalarm aktiv. Da nach Berichten im Netz hier zudem Diskrepanzen zwischen dem Nexus 6 und Nexus 9 bestehen, ist davon auszugehen, dass Google mit einem Bugfix-Update bald für sinnvolleres Verhalten sorgt.

Ein weiterer Unterschied zwischen Lollipop auf dem Nexus 9 und Nexus 6 ist das Double Tap to Wake-Feature. Mit dieser Funktion kann man das Tablet mit zwei kurzen Taps aus dem Standby wecken. Diese Funktion scheint mit Lollipop nun endlich ein Standard-Feature von Android zu sein, aber auf dem Smartphone absichtlich deaktiviert – die genauen Gründe dafür sind nicht bekannt. Auf dem Nexus 9 jedenfalls erweist sich diese Geste als zuverlässig und praktisch, erspart man sich dank ihr doch das lästige Tasten nach dem Power-Button, wenn man das Gerät aus dem Standby wecken möchte.

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Hinsichtlich der Apps muss man zum Nexus 9 nicht viel sagen, als pures Google-Tablet sind lediglich die gängigen Google-Apps vorinstalliert, darunter die Google Play-Suite mit Büchern, Filmen, Kiosk und Musik, weiterhin Google Drive und Notizen, Maps, Gmail, YouTube und Hangouts, die fast durchweg an das Material Design angepasst wurden. Prominente Ausnahmen bilden die letzten beiden Apps, mutmaßlich wegen großer bevorstehender Updates: YouTube wird mit Music Key runderneuert werden und Hangouts befindet sich immer noch in der Integrationsphase mit Google Voice.

Auf den ersten Blick ist Lollipop also ein starker Bruch mit dem bisher eher dunkel und nüchtern gehaltenen Vanilla Android. Langjährige Nutzer werden sich aber schnell zurecht finden und die vielen funktionalen Neuerungen zu schätzen wissen, während Neueinsteigern die Eingewöhnung dank optischer Hinweise und freundlicher Gestaltung erleichtert wird. Es bleibt aber abzuwarten, ob die omnipräsenten Animationen auf Dauer nicht zu aufdringlich wirken.

Wie bei jeder großen Umstellung gibt es noch einige Kinderkrankheiten auszustehen, natürlich auch bei der Einführung eines so gigantischen OS-Updates wie Android 5.0 Lollipop. Ob es sich nun um die schlecht funktionierende Spracherkennung, die immer noch unterdurchschnittliche Software-Konsistenz (fehlende Animationen, die man eigentlich erwartet, der kaputte Lautlosmodus) oder die (noch) zahlreichen anderen Lollipop-Bugs handelt. Ein reibungsloser „Flow“ ist eben noch nicht immer vorhanden. Daher vergeben wir für Software auch noch nicht die Höchstwertung – allen sinnvollen Verbesserungen in Android 5.0 zum Trotz und ungeachtet der Tatsache, dass Google den Großteil mittelfristig wohl beheben wird – traditionell ist unsere Wertung eine Momentaufnahme des Testzeitpunkts.


Die Kamera des Nexus 9

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Beim Kauf eines Tablets ist die Kamera in den seltensten Fällen das entscheidende Argument, dennoch wollen wir die Knipse des Nexus 9 nicht außen vor lassen – zumal sie mit 8 MP genauso hoch auflöst wie die des letzten Nexus-Smartphones. Begleitet wird sie zudem von einem einfachen LED-Blitz, der mit etwas Abstand unterhalb des Sensors angebracht ist – nicht selbstverständlich für ein Tablet.

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Bei Tageslicht fallen die Bilder auf den ersten Blick in Ordnung aus. Betrachtet man sie aber in voller Auflösung, wird schnell ersichtlich, dass Flächen fast ausnahmslos von Rauschen dominiert werden. Auch Farben werden nur sehr blass eingefangen, in manchen Situationen ist zudem eine gelb-grünliche Verfärbung zu beobachten. Bei schlechteren Lichtverhältnissen verstärkt sich das Bildrauschen erwartungsgemäß und der Sucher tendiert zum Ruckeln.

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Videos werden standardmäßig in 1080p FullHD aufgenommen, wirken aber mangels optischen Bildstabilisators häufig verwackelt. Auffällig ist ein häufiges automatisches Nachfokussieren, zudem tendiert die Farbgebung dazu, ins Grünliche abzudriften.

Die Frontkamera löst lediglich mit 1,7 MP auf und kann entsprechend nur Videos in HD-Auflösung aufzeichnen. Da sich ihre Aufgabe für die meisten Nutzer auf Videotelefonie beschränken dürfte, ist dies aber absolut ausreichend.

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Software-seitig kommt, wie bei einem Nexus zu erwarten, Googles Kamera-App zum Einsatz, die sich inzwischen per Play Store aktualisieren lässt. Neben normalen Foto- und Videoaufnahmen bietet diese Modi für Panoramas, Photo Spheres und simulierte Schärfentiefe, beherrscht hier allerdings keine HDR-Aufnahmen. Zum Betrachten von Bildern dient wie seit Android 4.4 üblich die Google+-Foto-App, die Google gerüchteweise auf mittlere Sicht von seinem sozialen Netzwerk entkoppeln wird.

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Für Schnappschüsse oder das spontane Festhalten eines Moments auf Video taugt das Nexus 9 also allemal, mit viel Geduld und unter optimalen Bedingungen kann auch das ein oder andere gute Foto entstehen. „Funktional“ trifft es hier vermutlich am besten.

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Speicher, Konnektivität und Audio

Wie gewohnt spart Google auch beim Nexus 9 mit lokalem Speicher und bietet das Tablet lediglich mit Optionen für 16 GB und 32 GB an, beide nicht per microSD-Karte erweiterbar. Unsere 16 GB-Variante bot nach einer kompletten Neuinstallation noch 11 GB Speicher für Daten und Apps, je nach intendiertem Einsatzzweck könnte dies recht knapp werden – wer unterwegs hochauflösende Filme auf dem Gerät schauen möchte, sollte also tunlichst zur 32 GB-Version greifen.

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Dafür wird in Sachen Konnektivität alles geboten, was das Herz begehrt: Dual Band-WLAN inklusive des neuesten ac-Standards, NFC, GPS und Bluetooth 4.0 LE stehen in jeder Variante zur Verfügung, das schwarze Tablet mit 32 GB verfügt zudem über ein LTE Cat.4-Modem (150/50 MBit/s) für mobile Datenübertragung mit allen im deutschsprachigen Raum genutzten Frequenzen – Telefonie über das GSM-Netz ist allerdings nicht möglich. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern kommt das Nexus 9 auch ohne kabellose Lademöglichkeit per Qi-Standard aus – ärgerlich für Nexus-Fans, die entsprechende Ladestationen besitzen.

Im täglichen Einsatz verrichteten alle Komponenten ihren Dienst: Der WLAN-Empfang war selbst bei maximaler Entfernung zum Router unterbrechungsfrei, das GPS-Fix ließ auch ohne WLAN-Unterstützung nicht lange auf sich warten.

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Soundtechnisch verspricht die Zusammenarbeit Googles mit HTC einiges, sind die Taiwaner doch für ihre Stereo-Lautsprecher an der Gerätefront bekannt, bei Smartphones unter eigener Marke BoomSound genannt. Und in der Tat gewöhnt man sich schnell an den Luxus, Videos und Games mit kraftvollem Stereo-Sound zu genießen, ohne darauf achten zu müssen, ob man mit den Händen die Lautsprecher verdeckt. Dennoch werden diese den hohen Erwartungen nicht ganz gerecht, bleibt ihr Output doch auch bei maximaler Lautstärke etwas leise. Zudem wirkt der Sound etwas blechern.

Akkulaufzeit und Alltagstauglichkeit

Mit 6.700 mAh ist die Akkukapazität des Nexus 9 nicht gerade großzügig bemessen, und das macht sich tatsächlich bemerkbar. Zwar ist der Akkuverbrauch bei der Benutzung nicht außergewöhnlich hoch, es ist vielmehr der weiterhin konstant hohe Verbrauch im Standby-Modus, der den Gesamteindruck trübt.

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Im Gegensatz zum Smartphone dienen Tablets in der Regel als Sekundär- oder gar Tertiärgeräte. Das heißt, sie legen nach dem Gebrauch oft für Stunden oder gar Tage auf Couch oder Esstisch, bis sie erneut für eine kurze Suche, ein Spiel, eine Pizza-Bestellung oder zur Videotelefonie in die Hand genommen werden. Damit das Tablet dann sofort zur Verfügung steht, sollte der Stromverbrauch im Ruhemodus idealerweise gering sein, sonst wird das Tablet zu einem weiteren lästigen Gerät, das jede Nacht an die Steckdose muss.

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Ganz so drastisch ist es beim Nexus 9 glücklicherweise nicht. Bei Tablet-typischer gelegentlicher Benutzung für Videos, Spiele und zum Surfen hält es in der Regel gut drei Tage durch, bevor es neu geladen werden muss. Dennoch fällt der Standby-Verbrauch recht hoch aus und wird nach dem Display als Stromfresser Nummer 2 gelistet. Umso ärgerlicher auch die lange Ladezeit, die der Akku von 0 auf 100 Prozent benötigt. Apples Tablets haben hier weiterhin mit Abstand die Nase vorn.

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Abgesehen von diesem Problem fügt sich das Nexus 9 nahtlos in den Alltag ein. Sein hübsches Äußeres und seine in der Regel flotte Geschwindigkeit erfüllen die typischen Ansprüche an ein Tablet; dank seiner kompakten Abmessungen passt es in jede Tasche und kann so auch unterwegs unterhalten. Die weiße Rückseite zeigt sich überraschend stabil und schmutzresistent. Gelegentlich auftauchende Flecken lassen sich mit einem Reinigungstuch rückstandslos entfernen. Dauerhafte Macken oder Kratzer sind an der Polycarbonat-Rückseite unseres Testmodells nicht sichtbar.

Nexus 9: Fazit

Aller Hoffnungen zum Trotz bleibt auch Googles neuestes Nexus-Tablet ein Sinnbild der Kompromisse. Auf der einen Seite ist es erfreulich, dass Google zu hochwertigen Materialien gegriffen und dem Nexus 9 einen Metallrahmen spendiert hat, auf der anderen erscheint es umso unverständlicher, dass dann Verarbeitung und Komponentenauswahl so schlampig durchgeführt wurden. Auch die Leistung zeigt hier und da Inkonsistenzen, kann aber insgesamt überzeugen. Genauso ist die Akkulaufzeit unter Last in Ordnung, aber im Standby-Modus zu niedrig.

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Das eigentlich sehr hübsche und deutlich erwachsenere Android 5.0 Lollipop trägt seinerseits zum zwiespältigen Gefühl bei, kann es doch insgesamt überzeugen, während es an manchen Stellen für verständnisloses Kopfschütteln sorgt. Dies sollte dem potenziellen Käufer allerdings die wenigsten Sorgen machen, da zeitnahe Updates die schwerwiegendsten Software-Macken bald ausbügeln dürften.

Eigentlich hat das Nexus 9 das Potenzial, das unangefochten besten Android-Tablet zu sein. Der sinnvolle Formfaktor, eine gute Haptik und Optik, die weithin rasante Leistung und neueste die Android-Version in Reinform verlangen eigentlich nach einer uneingeschränkten Empfehlung. Die auf Dauer ärgerlichen Verarbeitungsprobleme verhindern diese aber vorerst. Sollten Google und HTC die Probleme in der zweiten Hardware-Revision behoben habenm, kann man bedenkenlos zugreifen, wir raten vorerst allerdings zur Geduld – zumal erwähnt sein muss, dass mit NVIDIAs Shield Tablet bereits ein etwas kompakteres Gerät als Nexus 9-Alternative existiert, das mit (Beinahe-)Stock Android 5.0 Lollipop läuft – von den Nexus-Tablets aus den Vorjahren ganz zu schweigen.


Wertung

  • Display: 4/5
  • Verarbeitung, Haptik und Design: 3/5
  • Software: 4/5
  • Performance: 4/5
  • Audio: 4/5
  • Kamera*: 3/5
  • Konnektivität und Speicher: 4/5
  • Akku und Alltag: 4/5

Gesamt: 3,9/5

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* Da die Kamera-Leistung für ein Tablet aus unserer Sicht in der Regel unerheblich ist, fließt sie nicht in die Gesamtwertung mit ein.

Pro

  • Reines Android 5.0 Lollipop
  • Konkurrenzlose 3D-Leistung
  • Schlichtes, elegantes Design

Kontra

  • Teils deutliche Verarbeitungsmängel
  • Durchwachsene Akkuleistung
  • Keine Speichererweiterung, 16 GB-Version zu wenig

Nexus 9 vs. iPad Air (2013) Videovergleich

Da das Nexus 9 mit seinem Seitenverhältnis wie erwähnt an Apples iPads erinnert, haben wir es auch mit dem iPad Air der ersten Generation verglichen und besonders auf die Hardware-Gestaltung und -Verarbeitung geachtet.


Weitere Themen: Android 5.0 (Lollipop), Archiv, Google

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