Nexus 10 – Hands-On (Video) und erste Eindrücke

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Im Vorteil ist, wer mit seinem Hintern auf einem Bürostuhl in den USA sitzt. Denn da steigt die Chance eines der ersten Nexus 10 Tablets von Google/Samsung in den Händen zu halten. Ausnahmsweise wünscht ich mir auf der anderen Seite des Teiches zu sein um selbst ein Hands-On zu schreiben – so muss leider erst mal das von den Kollegen von Engadget herhalten.

Nexus 10 – Hands-On (Video) und erste Eindrücke

Video

Wir könnten es…

…dabei auch belassen. Doch da mir bewusst ist, dass nicht jeder des Englischen wirklich mächtig ist und im Artikel von Engadget noch einige weitere Infos stehen, fass’ ich das hier für euch noch mal kurz zusammen, zumindest deren Meinung zum Nexus 10, denn die technischen Daten findet ihr hier.

Beeindruckende Technik, gute Verarbeitung

Zuerst hatte Engadget leichte Zweifel, ob dieses Tablet den Ansprüchen von Power-Usern ausreichen würde. Doch die zerstreuten sich recht schnell, als sie das Nexus 10 eine Weile in der Hand hatten. Sie waren beeindruckt von so ziemlich allen Aspekten: Es ist außerordentlich flott und die Grafik ist so ziemlich die schönste, die sie je gesehen haben. Die Blickwinkel sollen sehr gut sein und die einzelnen Pixel soll man nahezu gar nicht mehr erkennen können – angesichts der satten Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln und damit 300ppi auch kaum ein Wunder. Das “True RGB Real Stripe PLS”-Display lobt Engadget als eins der besten zur Zeit.

Das Nexus 10 ist dünner und leichter als das iPad, doch die Qualität der Verarbeitung und der verarbeiteten Materialien soll soweit anständig sein.  Es soll sich sehr “soft” und stabil in der Hand anfühlen, lediglich die Rückseite soll ein ziemlicher Fingerabdruck-Magnet sein. Steht Samsung ja sonst nicht sooo sehr für hohe Verarbeitungsqualität (jaja, ich weiß, da scheiden sich die Geister…) , so macht das Nexus 10 einen soliden Eindruck.

Bildergalerie nexus-10-hands-on-by-engadget

Software

Auch hier findet Brad Molen von Engadget kein Anlass zur Kritik – gerade auch der Multi-User-Support wird hier doppelt unterstrichen. Hier hat Google auch daran gedacht, dass unterschiedliche User auch unterschiedliche Appeinstellungen, Spielstände und dergleichen brauchen. Doch auch die Menüführung wird gelobt, hier entfällt das sonst typische Tablet-Layout von Android und ist damit viel intuitiver zu bedienen.

Kritik?

Seitens Engadget nicht wirklich zu finden. Das kann, muss aber nicht zwangsläufig positiv sein. Ich beispielsweise vermisse ein Modell mit UMTS-Modul, denn ein Tablet ist nun mal auch mobil nutzbar, und ich persönlich halte gar nichts davon mein Smartphone oder gar ein separates Gerät als mobilen Hotspot zu nutzen. Der viel wichtigere Punkt ist aber meiner Meinung nach der satte Preisaufschlag zwischen dem 16GB und dem 32GB-Modell. 100 US-Dollar für 16GB mehr Speicher ist dann doch etwas sehr happig.

Ich bin aber dennoch gespannt ob und wenn ja, wann ich dann mal ein Nexus 10 in die Finger bekomme um mich selbst von der Qualität zu überzeugen. Bei mir steht privat erst einmal das Nexus 4 an ;)

Quelle: Engadget

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