Apple iPad 2 - Im Test: Die neue Referenz auf dem Tablet-Markt?

David Hain
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Behutsam hat Apple die zweite Auflage des iPads überarbeitet. Es ist schneller, schlanker und ein paar Gramm leichter. Zusätzlich verpasst man dem Tablet auch noch zwei Kameras, eine vorne und eine hinten. Das überarbeitete Design birgt aber auch ein paar Tücken. Mehr dazu erfahrt ihr in unserem Testbericht: Eine Woche mit dem iPad 2.

Apple iPad 2 - Im Test: Die neue Referenz auf dem Tablet-Markt?

Der zweite Teil muss nicht immer besser sein als der erste Teil, das wissen wir seitdem wir Filme wie Speed und Speed 2 oder Tron und Tron 2 kennen. Es gibt aber auch Dinge im persönlichen Leben, wo das Zweite besser ist als die Nummer eins. Mir persönlich schmeckt die zweite Tasse Kaffee am Morgen besser als die erste. Die erste Tasse befriedigt nur die Notwendigkeit nach Koffein. Die zweite Tasse genieße ich mehr.

iPad 2 Hardware: Schlanker, schneller und in Weiß
Aber nun wieder zurück zum iPad 2. Optisch und in der Hand überzeugt das iPad 2. Es ist schmaler, ein wenig leichter und die Kanten am Displayrand sind verschwunden. Über die weiße Farbe unseres Testgeräts lässt sich natürlich streiten, aber diese Farbe wird sicherlich das weibliche Geschlecht mehr ansprechen als schwarz.


Das überarbeitete Gehäuse hat aber auch seine Nachteile. Der Dockconnector liegt nun in der Rundung, ebenso wie der 3,5 mm Klinkenanschluss. Im Betrieb ist das nicht von Nachteil, aber man muss nur etwas achtlos das iPad 2 beseite legen und schwupps sind die Stecker verbogen oder ganz kaputt. Wenn man diese Gefahr im Hinterkopf behält, dann sollte aber eigentlich nichts passieren.

Im Inneren des iPad 2 werkelt nun ein Dual-Core Prozessor. Apple selbst nennt diesen A5. Auch der Arbeitsspeicher wurde gegenüber dem Vorgänger auf 512 MB vergrößert, während die Speicherausstattung immer noch bei 16, 32 oder 64 GB liegt, je nachdem welche Variante man wählt und wie dick die eigene Brieftasche ist. Bei der drahtlosen Kommunikation setzt Apple auf Altbewährtes und unterstützt bei den WiFi-only-Ausführungen die Standards 802.11 a/b/g/n. Bei der 3G-Variante wird noch zusätzlich UMTS/HSDPA/HSUPA (850, 900, 1900, 2100 MHz) und GSM/EDGE (850, 900, 1800, 1900 MHz) unterstützt. Zusätzlich gibt es noch Bluetooth 2.1 + EDR.

Neu beim iPad 2 sind die Kameras, eine in der Front zentral über dem Display, die andere auf der Rückseite seitlich unterhalb des Ein- und Ausschalters. Apple schweigt sich über die Auflösungen aus und gibt nur an, dass die rückwärtige Kamera 720p Videos aufzeichnen kann und die Frontkamera VGA Qualität erreicht. Wenn wir von diesen Informationen ausgehen, dann kommt man für die Frontkamera auf 0,3 Megapixel und für die rückwärtige Kamera auf ein knappes Megapixel. Für Videochats vollkommen ausreichend, aber für Gelegentliches fotografieren und Videodrehs nur ausreichend.

Was hat Apple noch äußerlich verändert? Der Lautsprecher ist jetzt etwas besser platziert und wird nicht mehr so einfach durch die Hände verdeckt. Das kann man aber auch als Folge dem neuen Gehäuse zurechnen. Das Mikrofon ist vom 3,5 mm Klinkenanschluss weggerückt und sitzt nun mittig im oberen Gehäuserahmen. Hinter dem linken Gehäuserahmen versteckt sich nun auch ein Magnet, der für das Scharnier des Soft Covers gedacht ist. Mit diesem Magneten wird das SoftCover am iPad 2 festgehalten. Zu dem SoftCover aber später mehr.

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