Chinesische Behörden konfiszieren erste iPads

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Im Streit zwischen Apple und Proview um den Namen “iPad” haben die Behörden der chinesischen Stadt Shijiazhuang am vergangenen Wochenende damit begonnen, erste iPads eines Apple-Händlers zu konfiszieren. Noch handelt es dabei anscheinend um einen Einzelfall.

Chinesische Behörden konfiszieren erste iPads

Wie The Next Web und Penn Olson in den vergangenen Stunden berichteten, hat die chinesische Handelsbehörde (Administration of Industry and Commerce, AIC) damit begonnen, Apples iPad aus den Regalen des Händlers zu entfernen. Andere Händler haben daraufhin – aus Angst vor einer Beschlagnahme der eigenen Bestände – die Geräte freiwillig aus dem Programm genommen.

Apple musste sich im Dezember vor Gericht geschlagen geben. Apple und Proview streiten sich seit einigen Jahren um die Rechte des Namens “iPad” in China. Proview verlangt unter anderem eine Summe von 1,5 Milliarden US-Dollar vom kalifornischen Konzern. Apple hatte im Januar Einspruch gegen das Urteil eingelegt, eine Entscheidung steht bislang noch aus.

Aktuell geht es den Berichten zufolge nur um 45 Geräte. Wie Penn Olson jedoch berichtet, hat Proview gute Aussichten auf einen Erfolg, speziell da es um einen Streit zwischen Firmen aus den USA und China geht. Es wird vermutet, dass die chinesischen Behörden vorsichtiger als sonst üblich handeln werden, da es nicht zuletzt um Millionen von chinesischen Arbeitskräften geht, die in der Technologie-Branche für ausländische Konzerne arbeiten.

(Bild: Hebei Youth Daily via iFeng)

Weitere Themen: Proview Technology


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