Der Tag vor dem iPad 2

Rifkin Zaroc
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Was vom Apfel übrig bleibt, heißt diese neue Rubrik. Das können weitere kurze Nachrichten sein, Zusammenfassungen und Kommentare des Tages und Hinweise auf Interessantes und Buntes. Am Tag X vor dem iPad 2 elektrisiert die Gemeinde vor allem eine Frage: War es ein iPhone?

Mit einem iPhone hat ein n-tv-Reporter heute als einziger Teilnehmer der Pressekonferenz live die Rücktrittserklärung von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg übertragen. So hätte eine Meldung lauten können, wenn wir es genau wüssten. Wissen wir aber nicht. Von einem Handy ist bei Meedia zum Skandal der schnell anberaumten Konferenz die Rede. Ein Handy? Mit Tonübertragung. Hallo?

Wie es gehen könnte, Live-Übertragungen mit Bild und Ton, erfuhren wir gestern in einem Rückblick zum MWC 2011: Mit Oonair, für das sich bereits die ARD interessiert. Damit können Minister jederzeit schnell und live mit TV-Begleitung zurücktreten.

Auch wenn der Lügenbaron noch einmal den Tag und die nächsten bestimmt: Das große Ereignis morgen ist die Keynote zum iPad 2. Das könnte sogar schon in den nächsten Tagen erhältlich sein. Ob Steve Jobs, der doch nicht zum Ritter geschlagen wird, die Keynote halten wird, ist ungewiß, ebenso wie die Gestalt des neuen Tablet. AppleInsider spekulieren noch, ob es wegen der dünnen Displays zu Produktionsproblemen kommen könnte.

Den Tag bestimmt haben auch heute weitere Berichte über die Qualitäten des neuen Betriebssystems Lion. Lion wird schon fast als frei verfügbar behandelt, weil es sich mit einem Promocode aus dem Mac App Store laden lässt. Eigentlich ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass Apple den Löwen einfach so aus der dunklen Höhle gelassen hat. Vielmehr scheint es geschickte PR-Strategie, mit diesem Leak auch ohne Wikileaks eine ganze Reihe an Multiplikatoren den Glanz, die Pracht und die ganze Herrlichkeit des schlafenden System-Königs beschreiben zu lassen. Schließlich soll die neue Umgebung süchtig machen. Einige Tester berichten schon, dass sie angesichts der neuen Lion-Buttons den Bildschirm be”touchen”. Geht man mit Lion auf Safari, den Webkit2-Browser, erhält man auch eine sichere Sandbox für stabiles Surfen.

Dass Apple ein günstigers iPhone mini, nano oder small heraus bringt, hat ganz offen Tim Cook mit einem Analysten diskutiert. Sogar Prepaid steht im Raum und alle staunen. Ist das die neue Art des Noch-COO Cook, in der Finanzwelt Apple als “Strong Buy” zu verkaufen? Angesichts des enormen Marktpotenzials mobiler Anwendungen scheint das kaum nötig, angesichts eines Linux-Smartphones von Chinas Telecom-Riesen Unicom vielleicht schon.

In einem Vergleich der Möglichkeiten haben wir heute die beiden fast preisgleichen 13-Zoll-Mobilisten, das MacBook Air von 2010 und das neue MacBook Pro untersucht. Wieviel Platz in dem neuen MacBook für die vorgeschlagene SSD ist, zeigt Händler Gravis in seinem Blog. Hier berichtet jetzt unser ehemaliger macnews.de-Chefredakteur Tizian Nemeth. Schaut mal rein!

Gestern gab es schon einen Vergleich zwischen den alten und neuen MacBook-Pro-Modellen bei hardmac.com. Dazu fügt sich leider die Mitteilung bei heise.de, dass sich Windows XP und Vista nicht via Bootcamp auf den jüngsten MacBook Pro installieren lässt.

Was sonst noch war und ist: In Hamburg entsteht einer von vier neuen Apple Stores in Europa, im iBookstore verkauft demnächst auch der größte Buchverlag der Welt, Random House.

Das war’s für heute. Doch wir kommen wieder, keine Frage. Denn wie der Apfelgriebsch, der von dem einen Apfel am Tag übrig bleibt, enthält diese Rubrik viele fruchtbare Kerne. Wie unsere letzte Empfehlung des Tages auf das neue Simon’s Cat Video. Ja, der Zeichner hat bestimmt ein iPhone.

Foto: Apple Core, roger.karlsson, Flickr. Some Rights reserved.

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