iPad 2: Ausverkauft nach wenigen Minuten

Katia Giese
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Die Schlangen vor den 236 US-amerikanischen Apple-Stores brachen zum Start des iPad 2 alle Rekorde. Nur wenige Minuten nach dem Startschuss wurden die geduldigen Fans jedoch vielerorts enttäuscht. Apple hatte auch große Stores nur mit geringen Stückzahlen versorgt und musste viele Wartende mit leeren Händen nach Hause schicken. Frustrierte Fans vermuten dahinter ein bewusstes Rarmachen als Marketing-Strategie.

Als neunte Person in der Schlange vor dem bedeutenden Century City Store in Los Angeles dürfte man sich wohl zurecht gute Chancen auf ein iPad seiner Wahl ausrechnen. Weit gefehlt, wie ein 9to5-Redakteur erfahren musste, denn als er an die Reihe kam, waren bereits alle weißen 64-GB-Modelle ausverkauft. Auch alle anderen 3G-Modelle seien nach 20 weiteren Personen nicht mehr vorrätig gewesen. Ähnliches ereignete sich landesweit in den Apple Stores, wie in vielen Foren berichtet wird.

Auch im Apple Store in der Stamford Mall im US-Bundesstaat Connecticut, in der ein Mitglied der macnews.de-Familie vor Ort war, füllten die Menschenschlange Stunden vor Verkaufsbeginn die Flure des Einkaufszentrums (siehe Bilder unten). Die gut organisierten Apple-Store-Mitarbeiter mussten die Wartenden in mehrere Segmente unterteilen, um die Wege für andere Mall-Besucher freizuhalten. Auch hier lohnte sich das Warten jedoch bei weitem nicht für alle, denn der Vorrat an iPad 2 Geräten war begrenzt.

Käufer, die dagegen online ihr Glück versuchten, sahen sich schon eine Stunde nach Verkaufsbeginn mit längeren Lieferzeiten konfrontiert. Aus den ursprünglich 3-5 Tagen Lieferzeit wurden erst 5-7 Tagen, eine Stunde später dann 2-3 Wochen Wartezeit. Ob Apple tatsächliche so lange brauchen wird, um die iPad-Bestellungen zu bedienen, bleibt abzuwarten. Viele frustrierte Fans vermuten hinter dem Ausverkauf eine Marketing-Strategie, nach welcher Apple auf dem Rücken der geduldigen Fans künstlich die Nachfrage steigert. Ob ein solches Kalkül tatsächlich vorliegt, wird sich spätestens am 25. März herausstellen. Denn bei wirklichen Lieferengpässen müsste der nachgelagerte Verkaufsstart für den Rest der Welt wohl auch noch einmal verschoben werden.

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