iPad 2-Erfolge beflügeln Analystenerwartungen und Zulieferer

Sebastian Trepesch
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Von dem Erfolg des iPads profitiert nicht nur Apple, sondern in großem Maße die Zulieferer, Foxconn an vorderster Stelle. Einem neuen Bericht zufolge plant der Hersteller Investitionen in Höhe von 12 Milliarden US-Dollar. Kein Wunder: Die Verkäufe des iPad 2 sollen einem Analysten zufolge die Markterwartungen übertreffen, der Tablet-Hersteller ist sich weiteren Aufträgen sicher.

Analyst Mike Abramsky von RBC Capital Markets geht davon aus, dass Apple nächste Woche bei der Vorstellung der Quartalsergebnisse bessere Zahlen präsentiert, als erwartet: Abramsky erwartet einen Gewinn pro Aktie in Höhe von 5,75 US-Dollar. Als Begründung zieht er gute Verkäufe von MacBook Air und MacBook Pro heran. Mit letzteren haben Apple und Intel die neue Schnittstelle und USB 3.0-Konkurrenz Thunderbolt eingeführt. Haupterfolg ist jedoch weiterhin der Tablet Computer: Einer Umfrage zufolge soll die Nachfrage des iPad 2 in den USA um 40 Prozent höher liegen als das erste Modell im vergangenen Jahr. Der Anteil des iPads am Tablet-Markt soll sich bis 2015 auf 47 Prozent einpendeln.

Der iPad-Zulieferer Foxconn erwägt wohl auch deshalb, in Brasilien über mehrere Jahre verteilt Investitionen in Höhe von insgesamt 12 Milliarden US-Dollar zu tätigen. Staatspräsident Dilma Rousseff hat laut Reuters verraten, dass das Unternehmen seine Produktion außerhalb der chinesischen Stadt Shenzhen ausbauen will. Die Fertigung soll bereits im November starten. Im vergangenen Sommer kündigte CEO-Assistent Louis Woo an, innerhalb eines Jahres 400.000 neue Mitarbeiter einstellen zu wollen.

Neben dem Aufbau von Produktionsstätten sind Investitionen in andere Unternehmen wie Hitachi eine Option, um schnell an höhere Produktionskapazitäten für die Bedienung des boomenden Tablet-Markts zu kommen. Aktuell leidet der Fabrikant unter den Folgen des Erdbebens in Japan.

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