iPad 2: Gerüchtequellen im Gefängnis

Sebastian Trepesch
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Drei Arbeiter bekamen von einem chinesischen Gericht Haftstrafen auferlegt, weil sie Informationen zu Apple-Produkten unrechtmäßig erwarben. Den Medienberichten zufolge zahlte ein Unternehmer einem Angestellten bei dem Apple-Zulieferer Foxconn rund 2.200 Euro für die Herausgabe von Daten zum iPad 2.

Das Wall Street Journal berichtet, dass die Arbeiter die Informationen zum iPad 2 mehrere Monate vor Veröffentlichung stahlen, um Schutzhüllen für den Tablet Computer vorab zu produzieren. Die Strafen belaufen sich auf bis zu 18 Monate Gefängnis und 150.000 chinesische Renminbi (gut 16.000 Euro).

Normalerweise hält Apple die Information zu neuen Produkten bis zu (oder bis kurz vor) Verkaufsstart geheim. Zum iPad 2 präsentierten vor allem asiatische Medien und Zubehör-Herstellern ein paar Hüllen und Attrappen, bevor Apple das Design des Gerätes überhaupt vorgestellt hat. Die beste Vorschau bildete ein Gehäuseteil des Tablet Computers (Foto oben), das noch zuverlässigere Hinweise auf die Kamera und den Lautsprecher gab.

Hon Hai, das unter dem Namen Foxconn agiert, engagiere sich, geistiges Eigentum zu schützen und verpflichte sich, gegen Verstöße vorzugehen. Es produziert nich nur das iPad, iPhone, Macs und MacBooks, sondern auch Geräte für Nintendo, Sony, Dell und weitere Elektronikkonzerne.

via MacRumors

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