iPad 2: In die Gerüchteküche hinein geschnuppert

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Wie üblich geht es in den Wochen vor der vermuteten Neuvorstellung eines Produktes aus Cupertino hoch her in den Tiefen der Gerüchteküche. Aktuell ist das iPad 2 und iOS 4.3 im Fokus der Spekulanten. Wird die Auflösung verdoppelt? Wie viele Kameras wird es haben? Spendiert Apple dem Tablet eine feste Abdeckung?

Einig sind sich die Beobachter nur bei wenigen Vorhersagen. Mindestens eine Kamera erwarten einhellig sowohl John Gruber, 9to5mac als auch MacRumors. Hierauf deuten Bild-Dateien aus dem aktuellen iPad-SDK, die neben Screenshots aus der Kamera App auch Symbole für FaceTime und Photo Booth zeigen.

Einträge im Quellcode der Vorab-Version von iOS 4.3 legen zudem nahe, dass dem iPad 2 ein Nähesensor spendiert wird. Dieser könnte den Bildschirm automatisch sperren, etwa wenn die Abdeckung einer Schutzhülle geschlossen wird.

Uneinigkeit besteht bei der Frage nach der Display-Auflösung des kommenden iPad 2. Zunächst waren einige davon ausgegangen, dass Apple mit der nächsten Version des Tablet-Rechners die Auflösung verdoppeln, die Pixelanzahl also vervierfachen würde. Mit 2048 x 1536 statt 1024 x 768 Pixeln würde das Display die Bezeichnung “Retina” verdienen, da beim üblichen Augenabstand und einer Dichte von etwa 260 bis 270 Pixeln pro Zoll kein einzelner Bildpunkt mehr erkennbar ist.

Gegen diese Vermutung spricht John Gruber zufolge jedoch einiges. Zunächst müsste Apple die Auflösung zwingend verdoppeln, kleinere Zwischenschritte seien aus technischen Gründen nicht möglich. Dies bedeutet aktuell sehr hohe Kosten für ein Display mit “super-hoher Auflösung”, wie Engadget sie nennt. Hierauf deute zudem nur ein einziger Satz iBook-Grafiken aus dem neuen iOS 4.3. Dabei handele es sich aller Wahrscheinlichkeit um ein Versehen, so Gruber in seinem Blog. Maßgeblich seien vielmehr die bereits genannten Bildschirmaufnahmen der Kamera-App, die in der “alten” Auflösung vorliegen.

Gruber stellt sich das iPad 2 in etwa so vor wie das iPhone 3GS im Verhältnis zum iPhone der ersten Generation. Mehr als nur das iPhone 3G, das hardwareseitig im Grunde nur die Verbindung zum schnelleren Mobilfunknetz brachte. Weniger jedoch, als das iPhone 4 mit Retina-Display. Dementsprechend werde es zwar schneller durch mehr Arbeitsspeicher (512 statt 256 Megabyte) und auch die Grafikleistung werde sich steigern. Seine Quellen hätten sich jedoch sehr deutlich geäußert, dass ein Retina-iPad vorerst nicht zu erwarten sei.

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iPad 2

Weitere Themen: iPad, Apple


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