iPad 2 in Einzelteile zerlegt

Katia Giese
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Nur wenige Stunden nachdem ein paar glückliche Käufer ihr Wunschmodell des neuen iPad 2 ergattern konnten, machte sich iFixIt ans Werk, das schlanken Apple-Tablet in seine Einzelteile zu zerlegen. Zum Vorschein kamen leichtgewichtige und platzsparende Einzelteile, technische Raffinessen und jede Menge Klebstoff.

Besonders stolz schien Steve Jobs bei der Ankündigung seines neuesten Lieblingsspielzeugs auf den Gewichtsverlust des iPad 2 zu sein – immerhin 80 Gramm konnten die Ingenieure auf kleiner Fläche einsparen und das iPad 2 damit deutlich verschlanken. Bei der Bauweise musste Apple deshalb vor allem auf klobige Clips und andere herkömmliche Befestigungen verzichten und verwendete stattdessen eine Menge Klebstoff. Zum Öffnen benötigt man deshalb eine Heißluftpistole, viel Geduld und etwas Glück, will man das Gerät nicht kaputtmachen. Diese Tatsache allein stuft das iPad auf der iFixIt-Reparaturskala auf 4/10 Punkte herunter.

Bei der Sektion zum Vorschein kamen jedoch auch alle anderen Bauteile des neuen Tablets, die Aufschluss über die wirklichen Neuerungen bringen. So hat sich die Stromversorgung nur unwesentlich verändert, denn der iPad-2-Akku ist mit 25 Wh bei 3,8 V nur unwesentlich stärker als die alte Energiezelle (24,8 Wh). Demnach müssen andere Software- und Hardwareveränderungen für die verbesserte Akkuleistung verantwortlich sein. Nichts neues zeigt auch das Logicboard – die Chipkombination für den Touchscreen kommt noch immer von Broadcomm und ist identisch mit der des iPad 1.

Brandneu ist dagegen der A5-Prozessor, der mit seinen zwei Kernen den Umgang mit Software beschleunigen soll. Auch den verdoppelte RAM-Speicher auf nunmehr 512 MB konnte iFixIt bestätigen.

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