iPad 2 in Peking: Nur über meine Leiche

Katia Giese
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Während Apple-Fans in Europa und Nordamerika gesittetes Anstehen gewöhnt sind, geht es in China temperamentvoller zu: Zu einem handgreiflichen Zwischenfall kam es gestern im Pekinger Apple Store, vor dem sich eine lange Schlange ungeduldiger iPad-2-Käufer bildete. Der Streit über Vordrängler und Zwischenhändler eskalierte, sorgte für Verletzte und eine zerbrochene Glasfassade.

Den Berichten der chinesischen Presse zufolge hatten die Apple-Store-Mitarbeiter Mühe, die Menschenschlange in Reihe und Ordnung zu halten, als sich einer der Anstehenden vordrängeln wollte. Angeblich handelte es sich bei dem Mann um einen Zwischenhändler, der die iPads für einen Aufpreis weiterverkaufen wollte – sehr zum Ärgernis der Kunden, die für ihre eigenen Zwecke anstanden und fürchteten, leer auszugehen.

Noch ist unklar, ob auch Mitarbeiter des Ladens aktiv in die Schlägerei involviert waren. Den Berichten zufolge wurden Kunden, die sich bereits im Laden aufhielten, über die Hintertür hinausgebeten. Dennoch wurden vier Kunden verletzt. Der Streit endete, nachdem die Glasfassade des Ladens zerstört und die Menge von der chinesischen Polizei auseinander getrieben wurde.

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