iPad 2 mit entspiegeltem Display, Dual-Core-Chips und schnellerem RAM

Florian Matthey
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Der Analyst Ming-Chi Kuo von Concord Securities hat seinen Investoren die Details zum iPad 2 mitgeteilt, die er aus seinen Quellen erfahren konnte. Seinen Informationen zufolge soll das Display des zweiten iPad keine höhere Auflösung bieten – dafür aber dünner und entspiegelt sein.

Das neue Display-Panel sei um 30 bis 35 Prozent dünner und zeichne sich somit als ein Faktor dafür verantwortlich, dass Apple das Gehäuse noch kompakter machen könne. Durch das Anti-Reflexions-Material sollen Inhalte auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut lesbar bleiben – die Reflexionen des ersten iPad waren bisher ein Argument für entspiegelte E-Book-Reader wie Amazons Kindle, wie Amazon selbst in einem Werbespot verdeutlichte. Ein Retina Display mit einer höheren Auflösung sei zu diesem Zeitpunkt noch zu teuer und lasse sich nicht in den von Apple gewünschten Stückzahlen produzieren.

Das iPad 2 werde darüber hinaus mit einem Cortex-A9-Dual-Core-Prozessor mit 1,2 Gigahertz Taktfrequenz arbeiten. Zwei Kerne zeigten sich für mehr Stromersparnis als eine noch höhere Taktfrequenz verantwortlich. Auch die GPU soll mit dem Modell SGX543 eine Dual-Core-Lösung werden, die zwei bis dreimal so leistungsstark sei wie die des iPhone 4. Mit 512 Megabyte RAM soll das iPad 2 doppelt so viel Arbeitsspeicher bekommen wie sein Vorgänger. Damit zöge das Gerät mit dem iPhone 4 gleich, mit 1066 Megahertz arbeite der RAM aber noch etwas schneller als das Smartphone mit 800-Megahertz-RAM.

Neben einem WLAN- und 3G-GSM-Modell werde Apple auch ein CDMA-iPad anbieten. Auch bestätigt Kuo die Gerüchte um zwei Kameras und erwähnt einen SD-Kartenslot. Für das erste Quartal 2011 werde Apple mindestens 4,5 bis 5 Millionen Exemplare produzieren lassen.

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