iPad 2 Offensive: US-Reseller wittern mit Mini-Vorräten das große Geschäft

Katia Giese
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Best Buy hat es mit seinen Verkaufs- und Hamsterstrategien bis in die Nachrichten über die US-amerikanischen Grenzen hinaus geschafft. Heute endlich soll die Blase platzen und Kundenmassen in die Geschäfte locken: Landesweit wirbt der Elektrohändler mit dem iPad 2 auf der Titelseite und verspricht einige Vorräte des hoch gehandelten Tablet. Auch die Toys’R’Us-Kette springt auf den Zug und lockt gefrustete iPad-Fans zum Sonntags-Shopping in seine Filialen.

Überaus fraglich ist dabei, wie viele Exemplare die Reseller wirklich auf Vorrat haben. Erst kürzlich erntete Best Buy von Apple einen Rüffel für die Hamstertaktik mit der die Filialen Geräte zurückhielten, um mit einem größeren Vorrat für die heutige Aktion aufwarten zu können. Schon jetzt weist Best Buy in seinen Anzeigen darauf hin, dass die Lagerbestände limitiert sind und Kunden keine sogenannten “Rainchecks”, also das Versprechen den iPad zu einem späteren Zeitpunkt zu erhalten, erwarten können.

Kunden werden wohl aber in dieser Woche die Möglichkeit haben, ein Tablet in den Filialen reservieren zu lassen. Egal wie viele Geräte wirklich auf Vorrat sind, für die Geschäfte bietet sich so die Möglichkeit, ein möglichst großes Stück vom allgegenwärtigen iPad-Hype abzubekommen und auf die eigenen Verkaufsflächen zu lenken. Auch den hiesigen Elektro-Großmärkten würde eine solche Aktion gut zu Gesicht stehen – und den ungeduldigen iPad-Fans eine weitere Möglichkeit geben, mit frühem Aufstehen und geduldigem Schlangestehen statt horrenden ebay-Preisen zum ersehnten Spielzeug zu gelangen.

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