iPad 2: Verkaufszahlen, Liefersituation, Konkurrenz verwirrt

Ben Miller
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iPad 2: Verkaufszahlen, Liefersituation, Konkurrenz verwirrt

Das iPad 2 verkauft sich sehr gut. Zwar konnte Apple die Lieferzeiten von 5-6 auf 2-3 Wochen reduzieren, die Nachfrage scheint aber weiterhin ungebrochen. Seit dem Verkaufsstart am 11. März, also knapp 1 Monat, sollen 2,4 bis 2,6 Millionen iPad 2 über die Ladentische gewandert sein. Allein am erste Tag fanden 300.000 Stück ein neues Zuhause.

Wo im März, laut Digitimes, noch 2,4-2,6 Millionen Geräte die Produktionsstätten verliesen (dementsprechend auch die Lieferverzögerungen), werden nun um die 4,0-4,3 Millionen Stück pro Monat ausgeliefert.

Playbook
Weiters berichtet Digitimes, dass sich der Marktstart des Blackberry Playbook verzögern werde. RIM könne nicht genug Display-Panele produzieren lassen, da Apple schlicht derzeit alle Kapazitäten für die Produktion des iPad 2 belegt.

Dem iPad-Verkaufszahlen gegenüber stehen die Verkaufszahlen des ersten Android 3.0 Honeycomb Tablets, dem Motorola Xoom. Seit dessen Markstart am 24. Februar wurden laut Deutsche Bank nur knapp 100.000 Stück verkauft. Um fair zu bleiben: Das Motorola Xoom gibt es aktuell in nur zwei Ausführung. Einmal WiFi und Mobilfunk mit je 32GB Speicher für 599,- bzw. 899,- US-Dollar. Nichtsdestotrotz scheint den Usern zumindest das vielgepriesene “Flash” nicht so wichtig zu sein wie es Apples Konkurrenten gerne hätten.

Einen verwirrten Eindruck hinterlies jüngst Andy Lark von Dell. In einem Interview, auf einem Kreuzfahrtschiff, erläuterte der “Marketingchef für den Business-Bereich”, dass ein iPad ohne Tastatur, Maus und Case zumindest für den Business-Bereich doch total unnütz und gleichzeitig mit diesem Zubehör schlicht zu teuer wäre.

“Ein iPad mit Keyboard, einer Maus und einem Case kommt einen auf 1500,- bis 1600,- Dollar; das ist das Doppelte von dem was man eigentlich zahlt.”

Business Tablet
700,- US-Dollar erscheinen doch ein wenig viel für eine Tastatur, Maus und Schutzhülle. Nicht aber wenn “wirkliche Business-Tablets” mit Windows als Betriebssystem ab 1500,- Dollar aufwärts kosten, ausgestattet mit 256 MB Ram, 64MB (Megabyte) Flash-Speicher – natürlich exklusive Tastatur, Maus und Case.

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