iPad 2 zu Gast in der Redaktion

Flavio Trillo
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Heute Nachmittag hieß die macnews.de Redaktion gleich zwei gern gesehenen Besucher willkommen: Kollege Sascha Pallenberg von netbooknews.de hatte sein iPad 2 im Gepäck! Freundlicherweise durften wir ein paar kurze Schnappschüsse machen und das Gerät natürlich nach Kräften bespielen. Dabei machten die Redakteure ein paar interessante Beobachtungen, was die Verarbeitung und das Zubehör des Apple-Tablets angeht. 

Zunächst lässt sich feststellen, dass der nominelle Gewichtsunterschied von 79 Gramm (im Vergleich zur WiFi-Version des iPad 1) in der Praxis kaum auffällt. Nach wie vor ist es auf Dauer etwas ermüdend, das iPad 2 in einer Hand zu halten und es dabei mit der anderen zu bedienen. Eine Ablagefläche ist also bei längerem Gebrauch Pflicht.

Das dünnere Gerät liegt jedoch sehr viel angenehmer in der Hand. Außerdem scheint Apple dem Home-Button besondere Aufmerksamkeit gewidmet zu haben, dieser ist nämlich sehr viel leichtgängiger als beim Vorgänger. Auch das trägt zum positiven Gesamteindruck bei.

Das Smart Cover kann dagegen nicht überzeugen. Zwar funktioniert die magnetische Halterung einwandfrei und verriegelt das Display auch verlässlich. Die Verarbeitungsqualität lässt jedoch zu wünschen übrig und auch der Nutzen muss hinterfragt werden. Schnell bilden sich Fransen an den Kanten, worüber man bei einem Preis von 39 US-Dollar (Kunststoffversion) nur ungern hinweg sieht. Da beim Aufstellen des iPad 2 am Smart Cover stets dessen Innenseite auf der Unterlage aufliegt, besteht darüber hinaus die Gefahr, dass Schmutzpartikel aufgenommen werden und später auf dem Display für Kratzer sorgen.

Doch es gibt noch mehr Probleme: An den Stellen, wo das Smart Cover gefaltet wird, verursacht es schon nach kurzem Gebrauch deutlich sichtbare Schlieren auf dem Display. Außerdem sind beide Seiten der Schutzhülle äußerst Schmutz-anfällig, insbesondere die leicht gummierte Außenseite lässt sich aber nur schwer reinigen. Wer außerdem Wert auf eine Hülle legt, die auch die Rückseite des iPad 2 schützt, sollte sich bei Drittanbietern nach einer geeigneten Lösung umsehen.

Vorerst müssen wir uns nun leider von unserem Besuch verabschieden. Zu schnell verging die Zeit, zu kurz die Verweildauer dieser willkommenen Gäste in unserer Redaktion. Doch wird sich schon bald eine neue Gelegenheit bieten, das iPad 2 genauer unter die Lupe zu nehmen. Eingehende Testberichte und Vergleiche in bewegten Bildern folgen also demnächst!

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