iPad 2-Tastatur TrekStor iGear agent im Test: fast durchgefallen

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So toll das Konzept des iPad ist, manchmal wünscht man sich doch eine physische Tastatur anstatt der virtuellen auf dem Touchscreen. Einige Hersteller von Zubehör erfüllen diesen Wunsch und statten den Tablet Computer mit einem Keyboard aus – meist in Kombination mit einer Schutzhülle. TrekStor iGear habe ich getestet. Das Produkt erschien mir besonders interessant, da zahlreiche Unternehmen ähnliche oder wahrscheinlich sogar baugleiche Tastaturen abieten. Lassen sich damit auf dem iPad vernünftig Texte schreiben?

TrekStor, Zaggmate, Logitech – sie alle haben die Tastatur für iPad 2 im Programm. Ich habe das Modell TrekStor iGear IGA2 vor mir liegen. Es bietet die deutsche QWERTZ-Tastenbelegung. Wer Wert darauf legt, sollte darauf achten, nicht aus Versehen ein Produkt mit der englischen Variante zu bestellen. Zudem ist bei Amazon die *: rund 60 Euro kostet die Tastatur, die Konkurrenzprodukte um die 100 Euro.

Verarbeitung

Man sieht dem Produkt sofort an, dass es zusammengeklebt ist. “Sauber” ist etwas anderes… Die Metallkante am Rand ist scheußlich und scharf.

Die Tasten sind gut, die plane Rückseite wirkt schön und solide. Der kleine ausklappbare Ständer, an dem das iPad lehnt, ist aber klappriges Plastik. Ob er lange hält? Verarbeitung: mangelhaft.

Schutzfunktion

Das iPad wird für den Transport kopfüber in die Schale gelegt. Dabei drückt man unweigerlich die angeklebte Gummierung an dem ein oder anderen Rand etwas hinunter.

Optisch und haptisch geben iPad und Hülle dann ein stimmiges und griffiges Paket. Kopfüber darf man iGear aber nicht halten, sonst fällt das iPad aus der Hülle!

Der Touchscreen ist also gut geschützt, die Rückseite des iPad (und auch der Tastatur) jedoch nicht. Schutzfunktion: ausreichend.

Wer keine Kratzer mag, kann alles in eine Netbook- oder iPad 1-Hülle stecken. In die von * beide wunderbar, ich habe es probiert.

Tastatur

Um die Tastatur nutzen zu können, musst Du zunächst den Akku über die USB-Schnittstelle laden. Dann folgt die Koppelung zwischen Tastatur und iPad 2 über Bluetooth.

Als erstes fällt beim Tippen auf: die Tastatur ist deutlich kleiner als eine normale. Und natürlich fühlt sie sich nicht so gut an, wie eine originale Apple, aber die Qualität ist in Ordnung und übertrifft so manches Netbook. Endlich kann man auf Umlaute, Zahlen und Sonderzeichen direkt zugreifen. Sehr gut.

Zwei Dinge stören mich aber gewaltig:

  1. Der Rand ist hoch, da die Tastatur (um nicht in zugeklapptem Zustand das Display zu berühren) ja sozusagen tiefergelegt ist.
  2. Die rechte Umstell-Taste für Großbuchstaben liegt sehr weit weg.

Wenn man die Tastatur häufig benutzt, kann man sich an den zweiten Punkt wahrscheinlich bald gewöhnen.

Sehr hilfreich ist die Funktionsleiste über den Zahlen. Der Homescreenbutton ist dort ebenso zu finden wie Lautstärke, Bildschirm aus und Ein-/Ausblenden der virtuellen Tastatur. Tastatur: befriedigend.

Fazit

Für Vielschreiber kann * durchaus interessant sein. Mir sind die Tasten aber etwas zu klein. Und wenn man so ein hochwertiges Produkt hat wie das iPad, wünscht man sich von einem dazugehörigen Keyboard ebenfalls eine ordentliche Qualität. Die bietet unser Testmodell nicht. Prüfung bestanden, aber nur gerade so.

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Weitere Themen: Tastatur, iPad, Apple


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