Apples Pläne für das iPad 2 hinterfragt

Flavio Trillo
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Am Mittwoch, dem 2. März lädt Apple ins Yerba Buena Center in San Francisco. Die Einladung bietet scheinbar eindeutige Hinweise auf das, was wir am kommenden Mittwoch gegen 19 Uhr unserer Zeit erwarten dürfen. Allerdings bestehen Zweifel daran, was in Cupertino für diesen Termin genau geplant ist. Wird uns ein brandneues iPad 2 vorgestellt, inklusive Kameras und neuem Display? Und wenn ja, ab wann wird es käuflich zu erwerben sein?

Berichte über Schwierigkeiten bei der effizienten LCD-Produktion lassen verschiedene Schlussfolgerungen zu. Apple könnte vorerst nur ein “kleines” Update für das iPad 2 vorstellen, etwa in Form einer FaceTime Kamera für das aktuelle Modell. Letzteres würde dann bis zum Herbst etwas günstiger, um die Kunden bei der Stange zu halten bis das “echte” iPad 2 vorgestellt wird.

Die Zeit könnte genutzt werden, um den Herstellungsprozesse zu optimieren und ein gänzlich neues Produkt noch in diesem Jahr vorzustellen. Welche Taktik Apple in dieser Sache wählt, ist nicht bekannt. Das Unternehmen könnte das am kommenden Mittwoch präsentierte Gerät iPad 2 nennen und noch in diesem Jahr ein iPad 3 vorstellen. Möglich wäre auch eine Verschiebung des tatsächlichen Veröffentlichungstermins während das Event nächste Woche lediglich einen Spannungsbogen aufbaut bis zum Ende des Jahres ein wahrhaftiges iPad 2 erscheint.

Für einen baldigen Verkaufsstart neuer Modelle spricht zudem das Gerücht, dass Apple Store Mitarbeiter offenbar am Ende des kommenden Monats keinen Urlaub nehmen dürfen. Die Produktionsvolumina seien allerdings Meldungen aus Asien zufolge bereits von 400.000 bis 600.000 auf 300.000 bis 400.000 Einheiten reduziert worden. Hierfür seien mangelnde Effizienz und anzupassende Spezifikationen der Touch-Panels verantwortlich.

iLounge gesteht, dass ihre Quellen zwar stets verlässlich, diese Spekulationen jedoch nur schwer verdaulich seien. Apple würde sich mit einer solchen Verzögerungstaktik nur wenig Freunde machen. Zudem wäre es, selbst wenn man die bisweilen problematischen Lagerbeständen des iPhone 4 bedenkt, für das Unternehmen untypisch, derart von überlangen Lieferzeiten geplagt zu sein.

Nicht zuletzt wäre es fast ein wenig peinlich, der Weltöffentlichkeit an einem so bezeichnenden Datum wie dem 2. März nicht mehr als ein läppisches iPad 1.5 zu präsentieren.

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