iPad 3: E-Sense-Touchscreen für haptisches Feedback

Ben Miller
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Senseg
Wenige Stunden vor der iPad-Keynote heizen letzte Gerüchte der bereits brodelnden Gerüchteküche noch einmal richtig ein. Einem Bericht der britischen Zeitung The Guardian zufolge wird das iPad 3 bzw. dessen Touchscreen-Modul mit “E-Sense” ausgestattet sein.

Diese vom finnischen Unternehmen Senseg entwickelte Technologie erlaubt es dem Benutzer auf dem ansonsten doch sehr glatten Touchscreen “simulierte Formen, Muster und Erhebungen” zu erfühlen. Anders gesagt könnte das iPad 3 dank E-Sense taktiles Feedback geben. Bedienelemente wie Buttons, Slider oder auch Texturen können sich mit E-Sense ertasten und so auch identifizieren lassen ohne dass man auf den Touchscreen sehen muss.

Sogenannte “Tixels” (tactile pixels), die in das Touchscreen-Panel eingearbeitet werden, bauen an gewünschten Stellen schwache, elektromagnetische Felder auf die dann von den Nerven in den Fingerspitzen wahrgenommen werden können. Das Gefühl dürfte wohl, als Beispiel, ungefähr mit dem Wischen zwischen Alu und dem Apple-Logo auf der Rückseite eines iPads vergleichbar sein.

Zahlreichen Patenten und Patentanträgen zufolge arbeitet Apple schon seit einigen Jahren an einer “Tactile Feedback Technology” die das Tippen bzw. Schreiben auf glatten Touchscreens angenehmer und einfacher machen sollen.  Diese Technologie soll auch Nutzern mit Sehschwächen zugute kommen.

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