iPad 3: Massenproduktion von "Retina Display" große Herausforderung für Hersteller

Florian Matthey
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Bereits fürs iPad 2 hatten einige Quellen eine höhere Display-Auflösung vorhergesagt. Ein “Retina Display” ließ sich in den von Apple geforderten Stückzahlen allerdings Anfang diesen Jahres noch nicht produzieren. Auch fürs iPad 3 soll eine Verdopplung der Pixeldichte noch nicht sicher sein – die Hersteller LG und Samsung wissen nicht, ob sie diese Displays in naher Zukunft millionenfach herstellen können.

Brooke Crothers von CNET zitiert eine nicht namentlich benannte Quelle, die Zulieferern in Asien nahe stehen soll. Apple plane tatsächlich die Integration eines Display mit 2048 mal 1536 Pixeln, das die Pixeldichte von 132 Bildpunkten pro Zoll auf 264 Pixel pro Zoll verdoppelte. Damit läge die Dichte zwar immer noch nicht ganz so hoch wie die des Retina Display des iPhone 4 und iPhone 4S mit 326 Pixeln pro Zoll.

Dennoch ist der Schritt so groß, dass er die von Apple auserkorenen Display-Lieferanten LG und Samsung in Bedrängnis bringt – zumal sich auch die Display-Helligkeit auf 550 Candela pro Quadratmeter (in den USA “Nits” genannt) deutlich erhöhen soll. Der CNET-Quelle zufolge planten die Hersteller die Produktion ab November. Ob diese aber schnell genug anlaufen könne, sei nicht sicher. “In Frage steht nicht, ob sie eines herstellen können. Das ist natürlich möglich”, so die anonyme Quelle weiter. Die Herausforderung bestehe in der Massenfertigung. “Das ist ein Quantensprung in Sachen Pixeldichte. Sowas gab es noch nie.

Sollte die Fertigung in den von Apple geforderten Stückzahlen nicht funktionieren, gäbe es die Alternative der Integration von 1600-mal-1200-Pixel-Displays. Bisher arbeitet das iPad mit 1024 mal 768 Pixeln. Neben einem Display mit höherer Auflösung erwartet die Gerüchteküche fürs iPad 3 außerdem die Integration eines neuen Prozessors, dem Apple A6 – der mit vier statt bisher zwei Prozessorkernen arbeiten dürfte.

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