Neues iPad: Batterieanzeige ungenau - Bilder in Safari mit nur einem Megapixel

Florian Matthey
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Nachdem Besitzer des neuen iPad das Gerät bereits eine Woche testen konnten zeigen sich weitere “Kinderkrankheiten” – die allerdings nicht sehr dramatisch sind. Zum einen scheint die Batteriestandanzeige nicht ganz korrekt zu funktionieren. Außerdem zeigt das iOS-5.1-Safari große Bilder nicht in ihrer vollen Auflösung an.

Neues iPad: Batterieanzeige ungenau - Bilder in Safari mit nur einem Megapixel

iLounge berichtet (via Mac Rumors), dass das neue iPad teilweise noch bis zu einer Stunde die vollen 10 Watt Leistung des mitgelieferten Netzgeräts in Anspruch nehme, wenn die Batteriestandanzeige bereits 100 Prozent Ladung anzeigt. Die Anzeige scheint also noch nicht richtig kalibriert zu sein. Dieses Problem ließe sich allerdings recht leicht durch ein Software-Update beheben.

Ein weiteres Phänomen – das allerdings von Apple so beabsichtigt sein könnte – ist die Tatsache, dass die iPad-Safari-Version des iOS 5.1 große Bilder auf Websites verkleinert darstellt: Sie sind immer rund ein Megapixel groß. Wer sie allerdings manuell abspeichert und dann mit der Fotos-App des iPad öffnet, sieht sie in voller Auflösung. Gerade angesichts des Retina Display des iPad, dessen Auflösung bei rund drei Megapixel liegt, ist das besonders ärgerlich.

Update: Das Safari-Phänomen scheint tiefgründiger zu sein: Der Blogger Duncan Davidson verweist darauf, dass die Mobil-Version der Safari-Engine WebKit JPEG-Bilder ab einer bestimmten Auflösung – zwischen 1775 mal 1180 und 1776 und mal 1181 Pixeln – herunterskaliert. Bei PNG-Bildern ist das – trotz der größere Datenmenge – anders. Ebenso zeigt Mobil-Safari große Progressive-JPEG-Bilder auch in voller Auflösung an. Das Phänomen beschreibt auch die Website Quora, die ebenfalls auf die Möglichkeit verweist, große Bilder im Progressive-JPEG-Format einzubinden.

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