Neues iPad: Lieferengpässe wegen Display-Knappheit

Konnte Apple innerhalb von wenigen Stunden nach dem Launch des neuen iPad 3 Millionen Tablets verkaufen, gab es in Investorenkreisen in den vergangenen Tagen bedenken, dass die Nachfrage stark gesunken sei. Ein Analyst versucht, die Bedenken zu erklären.

Neues iPad: Lieferengpässe wegen Display-Knappheit

Shaw Wu von Sterne Agee sagte, dass nach ihm vorliegenden Informationen von Apples Lieferanten die Nachfrage nach dem neuesten Tablet weiterhin enorm sei. Wie AppleInsider berichtet, sei das Problem aktuell unter anderem die Lieferung der Retina-Displays, die derzeit primär von Samsung gefertigt werden. Eine gesteigerte Produktion und neue Hersteller – LG und Sharp – sollen hier aber in Kürze Abhilfe schaffen.

Als weiteres Hindernis für die zurückgegangene Produktion werden aber auch die neuen Arbeitsbedingungen samt verringerter Arbeitszeiten der Foxconn-Mitarbeiter genannt. Im vergangenen Monat veröffentlichte die Fair Labor Association ihren Report über die Untersuchungen bei Apples Lieferanten. Dort wurden unter anderem die zu langen Arbeitszeiten der Arbeiter bemängelt.

Einige Mitarbeiter waren von den Reduzierung der Arbeitszeiten nicht begeistert, da sie einen geringeren Lohn befürchteten. Pro Woche werden nun 49 Stunden inklusive Überstunden gearbeitet.

Trotz der Probleme bei der Fertigung erhöhte Wu seine Voraussagen, was die iPad-Verkäufe im aktuellen Quartal angeht. War er ursprünglich von 11,5 Millionen Geräten ausgegangen, sagt er nun 12,3 Millionen verkaufte iPads voraus. Seine Vorschau für das Jahr 2012 erhöhte er von 60 auf 63 Millionen Tablets. Auch das Preisziel der Aktie erhöhte er von ehemals 740 auf nun 750 US-Dollar.

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iPad 3

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