Passend zum iPad 3 Launch: Liquidmetal Technologies mit Pressemitteilung

Ben Miller

Wohl kein Zufall: Wenige Stunden vor der Präsentation der dritten iPad-Generation meldet sich ein ganz besonderer Exklusivpartner von Apple mit einer Pressemitteilung zu Wort.

Passend zum iPad 3 Launch: Liquidmetal Technologies mit Pressemitteilung

Liquidmetal Technologies dürfte interessierten Apple-Nutzern bereits seit knapp 2 Jahren ein Begriff sein. Das kalifornische Unternehmen entwickelte in Zusammenarbeit mit dem California Institute of Technology eine aussergewöhnliche Metalllegierung, welche nicht nur strapazierfähiger und korrosionsärmer, sondern dabei auch noch leichter als beispielsweise Stahl bzw. Titan ist.

CEO Tom Steipp verkündete in einer vor kurzem veröffentlichten Pressemitteilung, dass erste Bauteile bzw. Produkte aus Liquidmetal bereits seit Dezember letzten Jahres an nicht näher genannte Kunden ausgeliefert werden und man sich aktuell in der Mitte des Auslieferungsprozesses befinde.

Bauteile für das iPad 3 werden Analysten zufolge schon seit Ende letzten Jahres an Apple geliefert – der Zeitraum in der Pressemitteilung würde also passen.

Nun dürfen wir natürlich auch nicht vergessen, dass sich Apple bereits Anfang 2010 die exklusiven Rechte an Liquidmetal für “Unterhaltungselektronik” gesichert hat, also nur Apple Liquidmetal in Smartphones, Tablets, Computern etc. einsetzen darf.

Dass Liquidmetal Technologies gerade jetzt die “große Auslieferungen” verkündet, scheint also kein Zufall. Mit Apples Keynote vor der Tür dürfte zumindest die Nachrichtensperre von Liquidmetal Technologies aufgehoben sein, auch wenn Apple natürlich nicht namentlich genannt wird.

Bislang kam Liquidmetal nur in Form von Apples “Simcard-Removal-Tool” zum Einsatz. Hierbei dürfte es sich wohl aber um eine “Distraction-Order” handeln bzw. gehandelt haben, die ablenken bzw. beschäftigen soll.

So produziert man nach außen hin hunderte Millionen Sim-Tools für Apple, die jedem iPhone und jedem 3G-iPad beiliegen. So findet die Technologie schon eine Verwendung, bis sich der Lizenznehmer entscheidet, für was er seine Lizenz denn nun eigentlich einsetzen will.

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