Das iPad 3 im Test: Ein Augenschmaus

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Jede iPad-Generation wurde ein Verkaufserfolg – das aktuelle Modell ist es schon jetzt, einige Tage nach der Veröffentlichung: Drei Millionen Mal ging es über die Ladentheken. Ist der Ansturm auf das iPad 3 berechtigt? GIGA.DE hat das Apple-Tablet getestet.

Das iPad 3 im Test: Ein Augenschmaus

Viele einzelne Aspekte zum neuen iPad () haben wir in den letzten Tagen schon besprochen. Hier nun unser umfassender Überblick. Zunächst das Video zum Test:

Apple hat das (auch „iPad 3“, „iPad 3. Generation“ oder „iPad 2012“ genannt) am 07.03. vorgestellt. Mit dem guten, stabilen Betriebssystem iOS 5.1 und hunderttausenden Apps aus dem App Store kann der Nutzer im Internet surfen, Mails schreiben, Fotos bearbeiten, Filme ansehen, spielen und vieles mehr. Ein paar allgemeine Aspekte zum Apple-Tablet erkläre ich in obigem Video, gehen wir hier nun gleich auf die Neuheiten ein.

Gehäuse: Schick, handlich, aber schwer

Das Tablet ist auf den ersten Blick unspektakulär – schließlich sieht es so aus wie das Vorgängermodell. Der erste Eindruck zählt? Ich nehme das neue iPad in die Hand, und es kommt mir tatsächlich schwerer vor – obwohl der Unterschied zum iPad 2 nur rund 50 Gramm beträgt. Das neue Gehäuse ist etwas dicker. Ich nehme mal an, es ist nur Einbildung, das zu spüren. Die Differenz beträgt nämlich nur 0,6 Millimeter.

Die sind aber ausreichend, dass das iPad 3 nicht in alle Hardcases des Vorgängers passt. Auch die Smart Cover-Funktion, also das Anschalten durch Aufklappen der Hülle, soll nicht immer mit den alten Hüllen funktionieren. Wir können das nicht bestätigen: Das originale (alte) Apple-Smart Cover funktioniert bei uns genauso wie die iPad-2-Hüllen.

Das iPad 3 ist schick, handlich und platzsparend wie eh und je. Wer kein Bodybuilder ist, liest auf einem leichten Plastik-E-Reader aber länger… Die hochwertigen Materialien und der große Akku haben eben ihr Gewicht.

Display: Ein Augenschmaus

Nein, nicht der erste Eindruck zählt, sondern der zweite. Ein „Oha“ lässt sich nach dem Einschalten nicht verkneifen: Knackscharf erscheint der Text, die Icons, alles. So scharf, dass nicht aufwendig designte App-Logos plötzlich langweilig wirken.

2048×1536 Pixel sind für den Augenschmaus verantwortlich. Man muss sich das nur mal vor Augen halten: Auf den 9,7 Zoll sind damit deutlich mehr Pixel untergebracht, als auf den großen Full-HD-Fernsehern in unseren Wohnzimmern.

Kleiner Haken: Zumindest unser Testgerät hat einen leichten Farbstich, da gefällt das frühere Modell besser. Trotzdem ist das neue Display das Killer-Argument für das iPad 3. So eine Darstellung will man einfach haben.

(Die Makroaufnahme in dem Video zu dem Display entstand übrigens mit olloclip für iPhone: Links iPad 2, rechts das Neue.)

Kamera: Ein Makel weniger

Die Bauteile verraten es: Apple hat jetzt die 5-Megapixel-Kamera des iPhone 4 verbaut. Auflösung, Schärfe und Farbdarstellung sind – gemessen an Smartphone-Maßstäben – sehr gut. Ein wirklich großer Fortschritt im Vergleich zum schlechten Vorgängermodell. Auch das Bildrauschen nimmt zivilisiertere Maßstäbe an.

Die Kamera ist in einem Tablet vielleicht (noch?) nicht wichtig, aber es kann nie schaden, wenn sie eine vernünftige Qualität liefert – und wenn es nur für Apps ist, die Visitenkarten in das Adressbuch fotografieren oder Augmented Reality-Einblendungen bieten. Ab jetzt kann man über die iPad-Kamera nicht mehr motzen. Nur die Kamera auf der Vorderseite für Videotelefonie schwächelt noch in der Auflösung (VGA) und Bildqualität.

Zum Thema: Fotovergleich iPad 2, iPad 3 und iPhone 4S

Auf der zweiten Seite dieses Artikels: Leistung, Laufzeit, Siri, LTE und das Testfazit:

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