Betthupferl: Der iPad-Verleih ohne iPads

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iPads verkaufen und verleihen, die es gar nicht gibt? Ein Berliner Geschäftsmann soll dies geschafft haben. Er hat – wen wudert's – jetzt aber Probleme mit der Staatsanwaltschaft.

Das Handelsblatt hat die kuriose Geschichte ausgegraben: Sofern die Anschuldigungen stimmen, hat es der Unternehmer Alexander Gurny geschafft, tausendfach Tablet-Computer zu verkaufen, die es gar nicht gibt.

So ging er wohl vor: Investoren konnten bei Gurny iPads kaufen. Die Tablets bekamen aber nicht die Käufer, sondern er wollte sie offiziell im Rahmen seines iPad-Verleihs www.ipadverleih.com an andere Kunden vermieten wollte. Von den Mieteinnahmen sollten die Investoren ihren Teil abbekommen – sogar mit einer jährlichen Rendite von 30 Prozent.

Die iPads gab es aber wohl gar nicht, die angeblichen Gerätenummern waren meist falsch. Gurny hat also die ersten Auszahlungen an die Investoren nicht von einem Verleih, sondern vermutlich von den Einnahmen der „Verkäufe“ getroffen. Schließlich versiegten die Auszahlungen.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen des Verdachts des massenhaften Betrugs. Gurny bestreitet die Vorwürfe.

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Weitere Themen: iPad 3, iPad 2


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