Betthupferl: So kopiert man Kindle-E-Books heutzutage

Sebastian Trepesch

Tja, mit dem Kopierschutz ist das so eine Sache. Wenn wir ein E-Book auf dem Kindle kaufen, können wir es nicht auf dem Kobo lesen. Ein Professor kam auf eine recht unkonventionelle Idee, wie man den Kopierschutz umgehen könnte.

Nein, wir wollen natürlich nicht den Kopierschutz umgehen – das ist verboten. Aber das wäre eine Möglichkeit:

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Ein Lego Mindstorm-Bausatz fungiert als Roboter. Abwechselnd macht er per Tastendruck mit der Kamera des MacBook Pro ein Foto und blättert dann auf dem Kindle um. Dann das nächste Foto, umblättern, und so weiter. Die Fotos werden per Texterkennung in reinen Text umgewandelt – fertig ist die E-Book-Kopie.

Kein marktreifes Konzept, und die Idee ist auch nicht als Kopieranleitung gedacht. Peter Purgathofer, außerordentlicher Professor in Wien, möchte damit vielmehr die Diskussion um DRM anregen. Amazon liefert E-Books mit strengem Kopierschutz aus. Vor einigen Jahren, erinnert Purgathofer, vertrat der CEO des Buchhändlers noch eine andere Ansicht: Wer sich ein Buch kauft, müsse auch das Recht haben, es zu verleihen, zu verschenken oder wieder zu verkaufen.

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