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Amazon gewährt erste Blicke auf die Kindle-App fürs iPad

Tizian Nemeth
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Nach Mac und iPhone entwickelt Amazon nun auch eine Kindle-App für das iPad. Auch wenn Apple in der Vereinbarung zum iPhone SDK die Verschwiegenheit von den Entwicklern fordert, veröffentlicht auch der Online-Buchhändler einige Details zu seiner neuen App.

“Wir haben aktuell eine Tablet-basierte Benutzeroberfläche entwickelt, die die Leseerfahrung verändern soll”, beschreibt Ian Fred, Vize-Präsident für Amazons Kindle die App. Mit der Anwendung, die Amazon bereits ausgewählten Journalisten vorgeführt hat, kann man die Seiten anders als beim Kindle mit den Fingern umblättern. Zudem soll sie sich im Funktionsumfang von den Versionen für das iPhone und die Kindle-App für den Mac unterscheiden.

Die E-Book-Sammlung kann man auf dem iPad durchstöbern, in dem man sich die Buch-Cover ansieht. Dabei sieht man im Hintergrund der Bibliothek die Silhouette eines Lesers unter einem Baum und die Sonne verändert je nach Tageszeit ihren Stand auf dem Hintergrundbild.

Damit Besitzer sowohl eines iPads als auch eines Macs die gleichen Lesezeichen sowie Bemerkungen zur Verfügung haben und ihre letzte gelesene Seite auf beiden Geräten gleichermaßen markiert ist, können sie diese via Amazons Whispersync-Funktion synchronisieren.

Anders als Apples iBooks-Store, der auf elektronische Bücher im ePub-Format setzt, verwendet Kindle das hauseigene AZW-Format, womit sich Bücher aus dem Kindle-Store nur auf der entsprechenden App ansehen lassen und andersrum Apples E-Books nicht mit der Kindle-App laufen.

Neben Apples iBooks-Store planen Amazon und Barne & Nobles eigene iPad-Apps. Die Branche erwartet, das mit Einführung des iPads der Markt für E-Books einen deutlichen Sprung vorwärts macht.


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Weitere Themen: iPad, Amazon

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