Kindle Fire: Zusammen mit Barnes & Nobles Nook der erste ernstzunehmenden iPad-Konkurrent

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Anders als vor einem Jahr scheint es für Apples iPad im Weihnachtsgeschäft 2011 ernstzunehmenden Konkurrenten zu geben. Sowohl Amazons Tablet Kindle Fire als auch Barnes & Nobles Nook scheinen dem Apple-Tablet in nennenswerter Höhe Marktanteile zu nehmen. Dennoch dürfte das iPad auch dieses Jahr noch der beliebteste Tablet-Computer unter dem Weihnachtsbaum sein.

Das Wall Street Journal hat die Kommentare einiger Analysten zu aktuellen Verkaufszahlen zusammengestellt. Zu Amazons Android-Tablet Kindle Fire gibt es bisher zwar keine offiziellen Verkaufszahlen, allerdings vermeldete Amazon nach der Verkaufsaktion am vergangenen “Black Friday”, dem Freitag nach dem US-Feiertag Thanksgiving, dass das Unternehmen “viermal so viele” Kindle-Geräte wie im Vorjahr verkaufen konnte und dass das Kindle Fire “das am meisten verkaufte Produkt der letzten acht Wochen” im gesamten Amazon-Inventar sei.

Wie hoch die Verkaufszahlen nun wirklich liegen, lässt sich anhand dessen allerdings nicht erraten. Die Analysten von Forrester Research glauben, dass Amazon bis Ende Januar fünf Millionen Kindle-Fire-Exemplare verkauft haben könnte. Damit läge Amazon zwar immer noch deutlich hinter Apple: Forresters Analysten-Kollegen von Piper Jaffray hatten zuvor 13,5 Millionen iPads für Apples erstes Geschäftsquartal 2012, das am 24. Dezember endet, vorhergesagt. Dennoch wäre das Kindle Fire nach diesen Zahlen der erste von vielen iPad-Konkurrenten, der auch nur ansatzweise mit dem Branchenprimus mithalten kann – und somit wahrscheinlich das aktuell zweitbeliebteste Tablet der Welt.

Laut Forrester Research soll sich auch Barnes & Nobles Tablet Nook ordentlich verkaufen. Sowohl Amazon als auch die US-Bücherhändler-Kette Barnes & Noble verkaufen ihre Geräte besonders günstig, da sie sich die eigentlichen Gewinne durch den Verkauf von Inhalten wie vor allem E-Books ausrechnen. Die Inhalte selbst könnten auch ein Grund für die frühen Erfolge sein: Der Creative-Strategies-Analyst Tim Bajarin glaubt, dass es sich um die ersten Android-basierten Tablets handle, bei denen die Inhalte aus derselben Hand stammten. Ähnlich wie Apple könnten die Hersteller so eine Verwirrung der Kunden vermeiden.

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