Nook E-Reader: Touchscreen-E-Ink-Reader mit Android vorgestellt

Frank Ritter
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Der US-Buchhändler Barnes & Noble hat einen E-Book-Reader vorgestellt, der auf der Basis von Android 2.1 läuft, ein E-Ink-Display und einen Touchscreen besitzt. Beim neuen Nook handelt es sich um das erste E-Ink-Gerät auf Android-Basis für den Massenmarkt.

Nook E-Reader: Touchscreen-E-Ink-Reader mit Android vorgestellt

Wer gerne und viel liest, findet einen E-Ink-Reader wie Kindle und Nook wahrscheinlich besser als ein reguläres Tablet. Zwar bietet E-Ink auf dem derzeitigen Stand der Technik nur schwarz-weiße Bilder an, dafür ermöglicht die Technologie so hohe Kontraste, dass das Lesen auch im prallen Sonnenlicht noch möglich ist. Ferner hält der Akku in einem E-Ink-Reader nicht nur ein paar Stunden, sondern in der Regel Monate.

Die US-amerikanische Buchhandelskette Barnes & Noble hatte mit seinen E-Book-Readern Nook, Nook WiFi und Nook Color größere Erfolge in den USA. Letzterer zeichnete sich durch eine Android-Basis aus, besaß ein LCD-Display und konnte per Root und Custom ROM von findigen Hackern schnell zu einem vollwertigen Honeycomb-Tablet umfunktioniert werden.

In der neuen Generation verbindet Barnes & Noble nun die Android-Basis des Nook Color mit der E-Ink-Technologie der Vorgänger. Nach dem Gigabyte EB10, der unseres Wissens nie aus dem Prototyp-Status herausgekommen war, ist der neue Nook nun das erste Android-Gerät mit E-Ink Screen für den Massenmarkt.

Das Gerät ist 212 Gramm schwer, hat einen matten 6-Zoll Touchscreen, kann neben B&N-Büchern auch ePub und PDF darstellen, besitzt diverse Funktionen für Social Networking und erlaubt über die B&N-Technik “LendMe”, Bücher an Freunde zu verleihen. Der Nook verfügt zudem über Android 2.1, 2 Monate Akkulaufzeit, WLAN-Zugang, 2 GB internen Speicher und einen SD-Karten-Slot für bis zu 32 GB sowie einen resistiven Touchscreen. Der Preis liegt bei 140 US-Dollar (umgerechnet 100 Euro)

Das Gerät soll bereits am 10. Juni auf den US-amerikanischen Markt kommen. Wir gehen allerdings davon aus, dass es leider nicht in Europa veröffentlicht wird.

Wir hoffen trotzdem auf Grauimporte und darauf, dass das Gerät genauso hackingfreundlich wie der Nook Color sein wird — also zum Beispiel auch überredet werden kann, auch andere E-Book-Apps wie Aldiko und textunes zu schlucken.

Weitere Themen: Android, Amazon

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