Motorola Xoom: Neue Preise braucht das Land

Amir Tamannai
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Das Motorola Xoom war nicht nur das erste Tablet, auf dem Google uns vor gar nicht so langer Zeit eine Vorabversion von Android 3.0 Honeycomb präsentierte und damit den Tablet-Wahn lostrat, sondern ist somit auch irgendwie zum Vorzeige Android-Tablet avanciert. Es soll bereits in den nächsten Wochen auf dem Markt kommen. Nur: Die Preisangaben zum Xoom glichen bislang eher eine Achterbahnfahrt. Nun hat Motorola-Chef Sanjay Jha klärende Worte gesprochen.

Motorola Xoom: Neue Preise braucht das Land

Best Buy lag gar nicht so falsch: 799 Dollar wird das Xoom in der 3G/UMTS-Variante kosten, wenn diese Ende Februar in US-amerikanischen Ladenregalen auftaucht. Das ist zugegeben eine Stange Geld — verglichen mit den jüngsten Preisangaben zum LG Optimus oder Samsung Galaxy 10.1 aber fast schon wieder ein Schnäppchen.

Und es geht noch günstiger: Wer auf schnelle Datenverbindung unterwegs verzichten kann und sich mit der WLAN-Variante des Xoom zufrieden gibt, der kann satte 200 Dollar sparen.

Grundsätzlich sind all diese Vorab-Preisangaben und -empfehlung meiner Ansicht nach sowieso eher mit Vorsicht zu genießen: Klar möchte Motorola den wirtschaftlichen Vorteil des Premieren-Tablets nutzen. Klar auch, dass die Konkurrenz ihre Geräte nicht schon im Vorfeld über Ramschpreise als Ramschware deklarieren wird. Über kurz oder lang wird der Markt die Preise aber drücken und ich bin ziemlich sicher, dass wir spätestens im Sommer die meisten Tablets werden deutlich günstiger beziehen können.

Ach, die freie Marktwirtschaft — muss man sie nicht einfach lieb haben?

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