Samsung Galaxy Note 10.1 (2014 Edition) in ersten Testberichten

Peter Hryciuk
Samsung Galaxy Note 10.1 (2014 Edition) in ersten Testberichten

Das Samsung Galaxy Note 10.1 (2014 Edition) war die große Überraschung auf der IFA 2013 in Berlin im letzten Monat. Schon lange haben wir uns ein High End Tablet des Unternehmens gewünscht, welches sonst immer nur Geräte mit ziemlich niedrigen Auflösungen auf den Markt gebracht hatte. Doch kann das neue Galaxy Note 10.1 das halten, was die technischen Daten versprechen?  Erste Testberichte sollen es uns zeigen.

Die Ergebnisse der Samsung Galaxy Note 10.1 (2014 Edition) Tests sind im Grunde überall gleich. Das 10,1 Zoll große Display mit einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln ist einfach fantastisch. Es bietet eine sehr detaillierte Darstellung, gut Blickwinkel und eine hohe Helligkeit. Die neue Rückseite auf Kunstleder fühlt sich wie schon beim Galaxy Note 3 einfach deutlich hochwertiger an. Das Tablet liegt sicher und sehr angenehm in der Hand. Wie bei den anderen Galaxy Note Modellen lobt man die gute Erkennung der handschriftlichen Eingaben und allgemein die S Pen Apps, die mit dem Stylus mitgeliefert werden.

Jetzt kommt das große Aber, denn Samsung hat es trotz Exynos 5420 OCTA-Core-Prozessor nicht geschafft, ein flüssiges Bedienerlebnis zu schaffen. Der Prozessor ist mit 1,9 GHz ziemlich hoch getaktet und erreicht in Benchmarks absolute Bestwerte. Trotzdem ist die Oberfläche nicht flüssig. Das Tablet basiert auf Android 4.3 Jelly Bean und kommt mit der neusten Touchwiz UX. Diese verlangsamt das Tablet teilweise so stark, dass der Seitenwechsel in einigen Apps 1-2 Sekunden dauert. Wenn man so ein High End Tablet mit diesen Spezifikationen baut, muss auch die Oberfläche flüssig laufen. Es liegt definitiv nicht an Android, sondern einfach an der mächtigen Oberfläche, die zusätzlich mit den hochauflösenden Grafiken umgehen muss.

Mit nur 16-GB-Speicher bei einem Preis von 550 Dollar ist das Samsung Galaxy Note 10.1 (2014 Edition) auch eigentlich zu teuer und dürfte wie Samsung schon selbst erwartet, keine Verkaufsrekorde brechen. Hier hätte man wie beim Galaxy Note 3 die 16-GB-Version einfach streichen sollen und direkt 32 GB anbieten können.

Interessanten, die ein Tablet mit Stylus, hochauflösendem Display und schnellem Prozessor suchen, werden sicher zum Samsung Galaxy Note 10.1 (2014 Edition) greifen. Aktuell gibt es kein vergleichbares Produkt mit dieser Leistung. Samsung wertet das Tablet mit zusätzlicher Software auf, verlangsamt dieses aber auch unnötig. Die Akkulaufzeit kann sich mit etwas über 7 Stunden dauerhafter Nutzung sehen lassen, könnte aber auch besser sein. Nutzt man das Tablet nur ab und zu, sind 1-2 Tage drin.

Alle weiteren Informationen erhaltet ihr beispielsweise bei The Verge, Engadget oder Android Police. Das Video von The Verge haben wir zusätzlich noch eingebunden, denn dort sieht man die Verzögerungen in einigen Apps.

(Link zum YouTube-Video)

In den USA wird das Samsung Galaxy Note 10.1 (2014 Edition) am 10. Oktober in den Handel kommen. Kurz darauf dürfte das WiFi-Modell mit Exynos 5420 auch nach Deutschland kommen. Das LTE-Modell mit Snapdragon 800 soll in einigen Wochen folgen und dürfte von der Performance her vermutlich etwas besser abschneiden. Eventuell schafft es Samsung die Performance mit einigen Updates zu verbessern. Wer nicht warten möchte, kann beispielsweise bei Amazon () oder Cyberport (Link zum Angebot) vorbestellen.

Was sagt ihr zu den Testergebnissen?

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