Samsung will jeden Monat 1 Million Note 8.0 verkaufen (Kommentar)

Laut der DigiTimes will Samsung vom Note 8.0, das gerade auf dem Mobile World Congress vorgestellt wurde, jeden Monat 1 Million Exemplare verkaufen, so zumindest der grobe Plan. Ich bin schon mal einer der ersten 1 Million Käufer des kompakten Tablets, die beim Marktstart gleich zuschlagen werden. Warum?

Samsung will jeden Monat 1 Million Note 8.0 verkaufen (Kommentar)

Ob die DigiTimes mit ihrer Meldung recht behält, das wird sich erst noch zeigen müssen. Allerdings kann ich es mir sehr gut vorstellen, denn mit dem Note 8.0 scheint mir Samsung (wieder einmal) eine noch offene Lücke im mobilen Markt zu stopfen. Während viele Hersteller von Tablets auf den 7-Zoll-Billig-Tablet-Zug aufgesprungen sind (wobei  die meisten dieser Geräte erst gar keine größere Aufmerksamkeit erlangen (viele dieser Geräte dies auch gar nicht verdienen), oder aber 10-Zoll-Tablets in aktueller „Standardkost“ ins Sortiment genommen haben, hat sich Samsung – wie schon öfter – eine Ecke gesucht, die immer noch recht unbelebt ist: Ein Formfaktor zwischen den beiden Standardgrößen von 7- und 10-Zoll.

Samsung Galaxy Note 8.0

Ich persönlich kann sowieso nicht verstehen, dass sich „nur“ diese beiden Größen als Standard etabliert haben – das Galaxy Tab 8.9 (mit 8,9-Zoll-Display) ist ein Tablet, dem ich immer mal wieder ein bisschen hinterher weine. Die Software war der Grund dafür, dass ich dieses Tablet verkauft habe: Die Kiste lief einfach für meine Bedürfnisse nicht flüssig genug. Der Formfaktor des Tablets hingegen war für mich perfekt – nicht zu groß und nicht zu klein. Aktuell dient mir ein Nexus 7 als „Einsatz-Tablet“ und das Gerät macht seinen Job richtig gut, ich bin soweit total zufrieden mit dem kleinen Google-Tablet. Allerdings dürfte es durchaus ein klein wenig mehr sein, was die Größe angeht. Und genau da kommt das Galaxy Note 8.0 ins Spiel.

Samsung Galaxy Note 8.0

Es ist allerdings nicht nur die Größe des Tablets, warum ich denke, dass ich mir dieses Gerät wohl zulegen muss, es meine Bedürfnisse an ein Tablet völlig erfüllen könnte. Es ist auch das, was das Tablet im Gegensatz zur kompletten Konkurrenz noch zu bieten hat: Die mit dem Stylus verbundenen „Productivity-Features“, aber auch die Zwei-Fenster-Multitasking-Ansicht sind noch zwei größere Punkte, die mir das Galaxy Note 8.0 recht schmackhaft machen. Die Telefonie-Funktion, über die sich – wie auch beim ASUS Fonepad – für mich unverständlicherweise sehr gerne lustig gemacht wird (Hallo? Schon ma was von Headsets gehört? Man wird nicht dazu gezwungen, sich mehr als 7-Zoll ans Ohr zu halten!), verbuche ich unter „kann man gebrauchen“, während das UMTS-Modul fürs mobile Internet natürlich gerne genommen wird.

Samsung ist das gelungen, was keinem anderen Hersteller und keinem anderen Produkt, das auf dem MWC – oder auch schon vorher (z. B. HTC One oder Sony Xperia Z) – präsentiert wurde, gelang: Das „Haben Will“-Gefühl in mir zu wecken. Jetzt muss nur noch der Preis stimmen und ich werde diesem Gefühl nachgeben.

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