Sony Tablet S Test – make.believe

Huhu Shu! Ich wünsche dir viel Spaß bei der Show! Und behalte die kleine Steve. J.-Puppe im Auge… Das auspacken geht schnell von der Hand. Ich werde von einem Begrüßungsschreiben in meinem Wahn gestoppt – ein Quick Start Guide erkärt mir wie ich das Tab auflade, einschalte und für ein WLAN einrichte. Nett!

Sony Tablet S Test – make.believe

Dann das S – eingepackt in eine Folie (für alle Fetischisten), dreimal umwickelt und statisch aufgeladen. Aber jetzt halte ich es in der Hand. Mein erster Gedanke: was für ein Plastikbomber. Tippt man mit den Fingern auf die Rückseite, wirkt es nicht gerade sehr wertig. Dafür ist es leicht und mit der untypischen nicht-Ipad Form sehr ausbalanciert. Das muss ich Sony absolut lassen, das S liegt wahnsinnig natürlich in der Hand. Ähnlich wie ein umgeschlagenes Buch!

Auf der oberen Seite des Rückens befinden sich Gummiprömpel welche Kratzer vorsorgen sollen und Stoßfläche bieten. Schade das Sony diese nur oben angebracht hat. Nach wenigen Minuten stelle ich fest, dass ich das Tablet oftmals mit dem unteren Bereich zuerst ablege. Das sollte man sich nicht angewöhnen!

Erstes positives Augenmerk bietet die Sony eigene Tastatur. Sie wirkt wie eine echte! Ich muss gleich mal schauen wie ich an diese Tastatur für Mein HTC Desire komme. Dies findet das S per Tethering ürbigens sofort. Tadellos werden 4 Updates gleich parallel gestartet. Auf dem ersten Blick sehe ich den Sony Media Player, einen Reader und die “Select App”.

Erstmal starte ich die Android 3.2 Oberfläche. Nanu? Was ist denn hier passiert?

Sony hat hier eine eigene Oberfläche übergebraten. Die Android-Honeycomb typischen Pfeile und die Statusansicht sind geblieben. Das App-Depot hat einen weißen Hintergrund. Die Sony eigenen Apps sind durch eine einheitliche Optik gleich hervorgehoben. Mir stechen sofort DLNA und Fernbedienung ins Auge. Klasse! Mit dem Tab auf der Couch sitzen und die Fernbedienung emulieren. Sehr freaky! Interessant zu wissen – über das Tab funktioniert die Fernbedienung schneller als über die echte Fernlenke!

Das W-LAN Problem – Crash Bandicot ist vorinstalliert. Lediglich 500 MB Spielcontent muss heruntergeladen werden. Per W-LAN kein Problem, die Verbindung bricht aber im Standby Modus immer wieder ab. Die Standby-Richtlinien waren korrekt eingestellt, es scheint hier ein generelles Problem mit Android 3.2 zu geben. Die aktiven Verbindungen frieren ein und müssen neu gestartet werden, sehr unschön. Crash Bandicot ist hier sogar die Version von ’96 – 15 Jahre alte Grafik auf einem High-End Tab mit Tegra 2 Chipsatz – Ich fühle mich ein bisschen veräppelt. Zum Vergleich: ASUS Eee Pad Slider hat RiptideGP und eine Demoversionen von Galaxy on Fire 2 gleich auf der Platte.

Sony will ein Multi Media Gerät mit SE Play Inhalten präsentieren. Sony Video- und Music-Content wird geboten, das ganze kann für Amazon im ausgereiften Zustand sogar gefährlich werden. Aber eben erst im ausgereiften Zustand. Davon ist das S meiner Meinung nach noch etwas entfernt. Kein Zubehör (bis auf eine Schlaufe…wow), die Social-Feed-Lese App stürzt kontinuierlich ab und viele Apps aus dem Market lassen sich gar nicht erst installieren. Stattdessen öffnet sich eine alte App oder wird neu installiert. Ich hoffe Sony legt hier noch so einige Bugfixes und SE Play Sonderversionen hinterher!

Erstaunlich fand ich die Akkuentwicklung. Innerhalb weniger Minuten hüpft der Akku um mehrere Prozent runter. Ein kurzer Blick bei Google bestätigt meinen Verdacht – Das Problem besteht seit Android 2.3. Sony hatte sich dazu bisher nicht hilfreich geäußert. Soviel zum Thema Bugfixes.

Für wen ist das Tab geeignet? Für alle Sony-Verrückten, die gern ein handliches Tab mit ungewöhnlich- und außergewöhnlichem Design in der Öffentlichkeit Punkten, die Vorteile des Sony Content nutzen möchten und genug Kraft für ressourcenfressende Apps benötigen. Ich finde es nicht schlecht! Mein Hauptaugenmerk bleibt aber beim ASUS Transformer Prime. In der Preisklasse sicherlich kein Vergleich, auch wenn das Prime noch nicht ausgiebig getestet wurde.

Hier ein paar Fotos von mir. Im Vergleich seht ihr das ASUS Eee Slider Pad und das vorgestellte Sony Tablet S:

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