Doom: Den Klassiker von 1993 gibt es jetzt auch mit Loot-Boxen

Alexander Gehlsdorf
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Dank eines Mods ist das mittlerweile 24 Jahre alte Doom im Jahr 2017 angekommen: Loot-Boxen statt Waffen und Power-Ups.

1993 hat Doom zahlreiche noch heute gültige Standards geprägt, wie sich ein Shooter zu spielen hat. Auch Online-Multiplayer wurde durch das Spiel von id Software revolutioniert. Dementsprechend ist der Klassiker auch frei von neumodischen Trends der letzten Jahre. Bis jetzt.

Ab sofort kannst du Doom nämlich auch so wie nahezu jeden anderen Titel im Jahr 2017 spielen: Mit Loot-Boxen. Statt an den gewohnten Stellen neue Waffen und Power-Ups einzusammeln, sind in der neuen Version Kisten im Level verteilt. Diese enthalten zufällig ausgewählte Upgrades, lassen sich jedoch nur mit Schlüsseln öffnen. Diese wiederum werden von Gegner fallen gelassen, die Chance dafür ist jedoch arg gering.

Schneller geht es natürlich im eingebauten Marktplatz, in dem du dir die Schlüssel aber auch weitere Boxen gegen Echtgeld sichern kannst. Fünf Keys kosten beispielsweise 10,99 Dollar.

Echte Loot-Boxen gibt es in der Shooter-Reihe bisher glücklicherweise nicht, dennoch hat sich in über 20 Jahren jede Menge getan:

Doom früher und heute: So krass hat sich der Shooter entwickelt

Glücklicherweise handelt es sich bei den Loot-Boxen um kein offizielles Update, sondern eine satirische Modifikation, in der die Absurdität des Loot-Box-Wahnsinns verdeutlicht werden soll. Nähere Informationen sowie einen Download-Link findest du hier.

Weitere Themen: DOOM 2016, Doom - The Roguelike, Doom 3 BFG Edition, DOOM 3 BfG

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