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Aliens vs. Predator

Erste Eindrücke

GIGA-Team  |   Samstag, 16.01.2010 - 00:00 Uhr  |   Daumen hoch 7   Daumen runter 0  |   32 Comments
(Andreas/Martin) Wir sind gespannt auf Aliens vs. Predator: Das Spiel verspricht eine der aufregendsten Releases in den nächsten Monaten zu werden und ist eine der besten Lizenz-Umsetzungen die wir gesehen haben – seit uns Rocksteady Batman Arkham Asylum beschert hat. Aber es gibt auch einige Zweifel aus verschiedenen Lagern, über das von SEGA vertriebene Spiel, genährt durch einen nicht unerheblichen Teil der letzten Arbeiten vom Entwickler Rebellion.
Wie der Geschäftsführer Jason Kingsley zugibt, hat das Studio eine durchwachsene Vergangenheit, ausgelöst durch die letztjährig erschienenen Spiele, die eher mit niedrigen, als mit hohen Bewertungen glänzen konnten – maßgeblich Shellshock 2 und Rogue Warrior zu verdanken; zwei Spiele die in die untere Bewertungsskala stürzten.

„Rogue Warrior wurde unter schwierigen Umständen fertig gestellt, und es liegt nicht an mir über diese Umstände zu sprechen, aber wir haben das Beste gegeben was wir den Umständen entsprechend leisten konnten,“ sagt uns Kingsley. Tatsächlich, zeigte sich während unserer Besuchszeit, dass Rebellion's Derby Studio – vormals Core Design, und verantwortlich für Shellshock 2 und Rogue Warrior – von einer Schließung bedroht war; das Studio hatte einen tragischen Sturz erlitten, nach all dem Ruhm während der ersten Welle an Tomb Raider-Spielen.



„Mit Aliens vs. Predator hatten wir nicht die selben schwierigen Umstände; es wurde vom Hauptquartier in Oxford entwickelt und wie haben über zwei Jahre leidenschaftlich an diesem Spiel gearbeitet“ sagt Kingsley weiter. In Rebellion's Hauptquartier ist die Stimmung definitiv gehobener, mit einem revitalisierten Team, ausgelöst durch die Rückkehr zu dem Spiel das ihren Namen und ihren Erfolg begründete – zuerst 1994 auf den Jaguar und fünf Jahre später auch auf dem PC.

Die Leidenschaft für dieses Franchise ist ziemlich offenkundig in diesem Artikel zu lesen. Aliens vs. Predator ist ein Ego-Shooter, das stolz seine Stellung innerhalb einer Flut von Releases behaupten kann, mit einem Wissen und einer Liebe gegenüber den Filmen, die während des Spielens durchscheint.

Heute sind wir hier, um uns das zweite Kapitel der drei jeweiligen Spezies in Aliens vs. Predator anzusehen – Was die Action zu Raffinerien, Stahl-Industriebauten führt, die aussehen als seien sie von der Oberfläche Fiorina 161's aus Alien 3 transportiert worden.

Hausdächer und die umgebenden Klippenabgründe formen die Spielewelt des Predators – und es wird hier deutlich wie niemals zuvor, dass der Splinter Cell-Vergleich auf seine Daseinsberechtigung stößt. In klassischem Stealth-Stil sind die Level mit Gefechten durchzogen; jeweils mit einem Stoßtrupp an Marines-Patrouillen, die für neue und ungewöhnliche Geduldspiele sorgen.

Es gibt mehrere Möglichkeiten wie diese Puzzles gelöst werden können, aber es kann anfänglich sehr ärgerlich sein. Das Arsenal des Predators ist umfangreich bis überwältigend – während diesem Punkt im Spiel, wurden auch bereits die Granaten Und Minen eingeführt, um die Schulterkanone und Krallen zu ergänzen – die wiederum unterstützt werden, durch einige seiner Sichtmodi, Tarnungen und athletischen Fähigkeiten.



Nach einer kurzen Zeit des Eingewöhnens, eine Zeit die voll von heiklen Herumtasten und peinlichen Toden gespickt ist, fühlen wir uns mal wieder sehr wohl in der Haut des Predators. Interessanterweise, neben all den High-Tech Gadgets, macht das Spiel mit den Geräuschen des Predators eine Menge Spaß – was sich als unentbehrliches Werkzeug beweist, um Marinegruppen auseinander zu treiben, in dem sie diesen seltsamen Geräuschen nachgehen.

Wenn man einmal richtig verstanden hat wie die Talente des Dreadlock-Monsters funktionieren, macht die Steuerung des Predators heiden Spaß. Der Großteil der Level spielt sich in luftigen Höhen ab, während man die Patrouillen dezimiert, indem man einen Marine nach dem anderen herauspickt, und sie mittels gewaltsamen Tötungssequenzen zur Strecke bringt. Offene Areale spielen dem Predator Heimvorteile zu; jedoch bestehen die Levels gegen Ende des Spiels aus klaustrophobischen Raffinerie-Korridoren, die sich eher nachteilig auf den Aktionsradius auswirken.

Unsere Zeit mit dem Predator endet, sobald die Aliens ins Spiel kommen, die einen superben, chaotischen Dreikampf auslösen. Hier macht es Spaß sich zurückzulehnen und zuzusehen wie der Tumult seinen Lauf nimmt, während die Marines vor den Aliens flüchten. In einer Szene läuft eine arme Seele bei seiner Flucht vor den Aliens in unsere Hände, während wir bereits in den Schatten warten und ordnungsgemäß seinen Kopf vom Torso schlagen.

Nachdem man die Schwäche der Marines derart grafisch darstellte, ist die Marine-Mission die nächste die wir antreten müssen. Das letzte Mal als wir mit einem Marine spielten, wurden wir von einem Alien verschleppt um als Brutstätte her zuhalten – genau hier setzt die Geschichte an. Ein paar von gut platzierten Pistolenschüssen bringen uns aus dieser brenzligen Situation raus. Von hier aus ist es eine Punkt-zu-Punkt Hetzjagd durch die Raffinerie, während der Marinekollege Tequilla uns anweist Kommunikationsgeräte zu reparieren und die Stromversorgung wieder herzustellen.

Mit nichts weiter außer einer Pistole und einer handvoll Leuchtfackeln anzutreten, ist eine spannende Angelegenheit, ergänzt durch den Einsatz des Motiontrackers und Schattenspielen die die bedrückende Atmosphäre anheizt.

Ein Angriff auf offener Brücke durch eine Horde Aliens, erweist sich als zu viel für uns als Marine, mit der dürftigen Ausrüstung – obwohl kurz darauf auch eine Shotgun in unsere Hände gerät. Die wird während des Level-Höhepunktes noch sehr nützlich sein, während wir uns weiter in die Tiefen der Raffinerie begeben. Die Metallwände sind immer mehr von Alien-Sekreten überdeckt, während wir uns der Alienbrut nähern.



Rebellion sind niemand, die sich Anspielungen auf die Filme nehmen ließen – daher gibt es unglaubliche Szenarien zu sehen, mit Legionen von Aliens, die an Wänden krabbeln und uns schnell umstellen. Nach diesem Angriff, liegt die Alienkönigin, zufälligerweise über einem Hochofen und zwischen einem Paar von Benzinkanistern, auf uns wartend. Nach einem ausgeweiteten Schussgefecht mit Angreifern aus allen Seiten kommend, ist die Königin ganz schön übel gelaunt.

Zusammen mit den Raffineriekorridoren, ist dies der beste Abschnitt durch den Level. Nicht deren größere Agilität ist hier das Maß aller Dinge, sondern auch ihre sensibleren Sinne.
Dies zeigt sich in der dämmrigen Dunkelheit der Kanalisation, wo sich Marines im spärlichen Licht ihrer Leuchtfackeln nach vorne tasten. Man hört die Klickgeräusche der Motion Tracker stark ausschlagen, wenn man in ihre unmittelbare Nähe kommt – es ist aufregend auf der anderen Seite zu stehen, während man sich auf einen schnellen Tötungsakt vorbereitet.

Der Korridorgang mündet in eine ausgedehnte Garagensektion, worin das simple Ziel darin besteht, alle Marines und Zivilisten zu eliminieren, die sich dort bewegen. Wie zuvor in der Predator-Sektion, ist es ein Akt des Wartens, bis einzelne Personen isoliert sind, bevor man für einen schnellen Kill raus schießt – nur um genauso schnell wieder in den Schatten zu verschwinden.

Diese Sektionen sind die, die sich am weitesten weg vom traditionellen Ego-Shooter bewegen – und sie erweisen sich als die am fesselndsten. Für alle Zweifler: Dies ist definitiv das Rebellion wie man sie eher vom Rogue Trooper kennt, als von Rogue Warrior. Selbstverständlich hängt ein großer Teil des Spiele-Erfolges davon ab, wie gut die verschiedenen Spezies miteinander interagieren. Ein Element von Aliens vs Predator das wir schon vorher gesehen haben, und eines das wir nächste Woche noch weiter ausloten werden.
 
 

Meinung

von
Klingt doch schon mal sehr vielversprechend – Blut, Action, Spannung, Stealth: Das ganze noch mit gutem Gameplay verbunden und Rebellion sollte wieder in der Anerkennung der Kritiker steigen.
 
7
0
Comments zum Artikel
PapaJoo | 18.01.2010 19:33
AvP Clan
huhu, wer Lust auf nen AvP clan hat kann ja mal hier bei unserer HP vorbeischauen..aber bitte vorerst die Clan-Regeln und bzw Bewerberanforderungen durchlesen Zwinkern www.shockyoursenses.de zu diesem Comment
Reavenclaw | 17.01.2010 15:59
18 Pfund
http://www.amazon.co.uk/Aliens-Vs-Predator-PC-DVD/dp/B002BA52KA/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=videogames&qid=1263740239&sr=8-1 Habs bereits bei amazon.co.uk vorbestellt, aufjedenfall uncut und billiger als hier. zu diesem Comment
QUAKEMASTER | 16.01.2010 21:21
Re: AvP 3
Text Sprachen: Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Russisch, Spanisch Audio: Englisch Sprich ähnlich wie bei dem ersten Teil schon ist die Sprache Englisch aber menü sowie Missionsbeschreibungen und der ganze restliche Text ist in den Aufgelisteten Sprachen zu diesem Comment
 
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