Dragon's Dogma - Vorschau mit GIGA Gameplay

Thomas Goik
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Dragons Dogma - GIGA Gameplay
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Dragons Dogma. Komischer Name. Irgendwie typisch Spiel-Namensgenerator. Und dann wieder doch nicht. Typisch untypisch. Dahinter jedoch verbirgt sich ein Rollenspielbrett, das man – wenn man es denn kurz fassen wollte – am einfachsten mit „Skyrim trifft Dark Souls“ umschreiben könnte. Es ist groß, es ist episch, es ist gnadenlos und böse. Es fasziniert und stößt ab, begeistert und nervt. Warum?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, haben wir uns durch rund 12 Stunden eines Abenteuers gequestet, das am Ende wahrscheinlich noch mal eine weitere Null an den Minutenzähler hängen wird. Es gibt unzählige Dinge zu entdecken, überall warten Monster und Hürden. Denn „Dragons Dogma“ ist nicht nur sehr offen, sondern auch sperrig. Ein Schnellreisesystem, um die immensen Laufwege zu überbrücken? Is nicht.

Mehr dazu entnehmt ihr am besten unserem Videopreview.
Ausblick:

Am Ende der Presseversion war ich kurz geschockt: „Wie, vorbei?“ Weiterspielen wollte ich. Obwohl ich nur fünf Minuten früher wie wild geflucht habe. Dieses Wandeln auf dem schmalen Grat zwischen Faszination und Frustration steht exemplarisch für die Erfahrung, die dieses Spiel bietet. Man verliert sich in dessen Spielwelt, staunt über die grandiosen Kämpfe gegen gigantische Sagenbiester. Und flucht.

Über die Laufwege zum Beispiel. Herr Gott, wie kann man denn bei derartigen Entfernungen auf ein Reisesystem verzichten? Und dann gleichzeitig von mir verlangen, dass ich jedes Mal, wenn ich meine Gefährten vollständig heilen möchte, in eine Stadt zurückkehren muss? „Dragons Dogma“ ist schwer und unnachgiebig, unnötig komplex und benutzerunfreundlich. Nicht wie ein Dark Souls, aber es kommt nah ran.

Vielleicht ist es genau diese Mischung, die es für mich zum spannendsten Rollenspiel 2012 macht.

Ersteindruck: Sehr gut

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