Legends of Pegasus Videopreview: Sins of a Solar Empire meets Spore

Robin Schweiger
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Legends of Pegasus - Vorschau
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Lange war es still im Weltraum. Nachdem sich der Spielemarkt zusehends auf Konsolen verlagert hat, ist das Genre der Echtzeitstrategie in seiner Bedeutung geschrumpft.  Mit Spielen wie Sword of the Stars, “Sins of a Solar Empire” oder “Galactic Civilizations” wuchs jedoch ein Phoenix aus der Asche, wie er heller kaum strahlen könnte. Ganz ohne übermäßigen Kopierschutz oder dicke Werbekampagne verkauften sich die 4X-Weltraumspiel allein aufgrund der tollen Resonanz und treuen Fanbase.

Mit Legends of Pegasus möchte nun das neue, deutsche Studio NovaLogic ebenfalls etwas vom Kuchen abhaben und führt dazu einige innovative Features ins Feld. Dank des Schiffseditors könnt ihr etwa eure Einheiten selbst zusammenbauen. Lediglich ein Rumpf steht euch in verschiedenen Größen zur Verfügung, den Rest bastelt ihr euch selbst zusammen. So könnt ihr ein Schiff wahlweise auf Forschung oder auf Kämpfe fokussieren und die jeweils benötigten Teil – Triebwerk, Waffen etc. – wo auch immer ihr wollt verbauen.

Grundsätzlich ist das Spielprinzip mit dem der Total War-Reihe zu vergleichen. Während ihr in der Galaxie unterwegs seid, neue Planeten per Terraforming bewohnbar macht und kolonialisiert, fungiert „Legends of Pegasus“ Rundenstrategiespiel. In den Kämpfen dagegen wechselt ihr in die Echzeit und ballert in 3D gegen eure Feinde. Das heißt, dass ihr nicht nur ein flaches Feld habt, auf dem ihr die Einheiten nach links, rechts, vorne und hinten verschieben könnt, sondern sie sich auch nach oben und unten steuern lassen.

Ob es das Spiel mit seiner namhaften Konkurrenz aufnehmen kann, das werden wir im 2. Quartal 2012 erfahren, wenn “Legends of Pegasus” für den PC erscheint. Konsolenumsetzungen sind ob der kleinen Größte des Entwicklerteams und komplizierten Natur des Gameplays eher unwahrscheinlich.

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