Es wird Zeit, euch die Wahrheit zu sagen. Die Top 100 der besten Spielemomente aller Zeiten wurde nicht mit Hilfe eurer Abstimmungen im Forum und in den Kommentaren ermittelt, sondern mit einer Flasche Sekt und dem guten alten Bleigießen. So, jetzt ist es raus und wir können befreit in das Spielejahr 2013 rutschen. GIGA wünscht allen Fans, Freunden, Bekannten, Kritikern und Trollen der Top 100 ein schönes neues Jahr! Wir bedanken uns hochachtungsvoll für eure leidenschaftliche Teilhabe und die vielen, vielen Kommentare. Schön war´s 2012 – schön wird´s 2013!
ACHTUNG: Diese Top 100 enthält teils sehr starke Spoiler zu den besprochenen Spielen. Potentielle große Spoiler beginnen allerdings immer erst, wenn wir anfangen zu reden – so habt ihr genug Zeit, die Platzierung zu überspringen. Um euch dabei entgegenzukommen, hier die Timestamps der jeweiligen Plätze.
Platz 65 – 00:48
Platz 64 – 05:13
Platz 63 – 09:09
Platz 62 – 12:51
Platz 61 – 16:06
Was bisher geschah:
Platz 70 – The Secret Of Mana
Wer bis heute nicht begriffen hat, was an “The Secret of Mana” so grandios sein soll, dem bleiben eigentlich nur zwei Optionen: Entweder diese putzige (und längst eingestellte) Fanseite aus dem Jahr 2003 lesen oder das Spiel einfach mal nachholen. Wem dazu die richtige technische Basis fehlt – also ein SNES – der kann sich auch iOS und Android mit diesem Klassiker auseinandersetzen.
Platz 69 – Alan Wake
Eine halbe Ewigkeit bastelten die “Max Payne”-Erfinder Remedy seinerzeit an diesem psychologischen Action-Thriller. Was am Ende dabei herauskam, war zwar aufgrund des eher dünnen Gameplay nicht die erwartete Revolution, dafür aber einer der atmosphärischsten und erzählerisch überzeugendsten Titel aller Zeiten. Große Momente gab es in “Alan Wake” nämlich en masse.
Platz 68 – Diablo 2
Wow! Der Fürst der Finsternis muss sich mit Platz 68 zufriedengeben? Das wird “Diablo” nicht gefallen. Besser ihr sagt es ihm einfach selber. Ihr kennt ja den Weg. Ist ein bisschen dunkel da unten, aber wenn ihr die richtige Ausrüstung dabei habt, werdet ihr “Diablo” schon finden. Platz 68, oh man…viel Spaß!
Platz 67 – Deadly Premonition
Access Games haben wir diese seltsame Perle der Spielekultur zu verdanken. Die waren zuvor – wenn überhaupt – nur für mittelprächtige PlayStation Portable Ports bekannt und landeten mit “Deadly Premonition” einen kleinen Überraschungserfolg. Von den Kritikern meist komplett verschmäht, wurde der Open-World Horror-Titel von seinen wenigen Käufern so sehr beworben, dass schon bald neue Spieler folgten.
Platz 66 – L.A. Noire
In der Rückschau sieht ein bisschen so aus, als hätte “L.A. Noire” vor allem unter dem renommierten Vertrieb über das Rockstar-Label gelitten. “Noire” war voll und ganz auf seine tolle Story fokussiert und wurde letztlich von einem halbgaren Open-World-Konzept dermaßen überspannt, dass es sich dünn und unstimmig anfühlte. Unvergessliche Momente hatte ”L.A. Noire” aber dennoch.