Transformers: Untergang von Cybertron Test

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Transformers - Untergang von Cybertron Test
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Wenn der angebliche Weltuntergang kommt, Ende dieses Jahres, dann sieht er mit ganz viel Glück genau so aus: Riesige Roboter stapfen durchs Beet, daneben ein Robo-Dinosaurier, der mit einem Insekten-Roboter kämpft WÄHREND er auf einer riesigen Rakete reitet, die sich in ein Auto verwandeln kann. Und dann kommt plötzlich Metroplex und stampft alle kaputt und alles explodiert und BOOM...und...äh, wo war ich?

Achja: Wenn es schon endet, dann wenigstens mit Wumms. So wie auf Cybertron, dem dauersterbenden Metallhaufen, der nun zwar schon zum gefühlt drölftzigsten Mal zerstört werden soll, aber nun endgültig in die ewigen Schrottgründe fahren wird. Decepticons und Autobots können sich immer noch nicht leiden, mittendrin im Geschehen werden plötzlich geheime Energonreserven entdeckt und ein Portal zu einer anderen Welt und ein geheimes Labor mit Insektoiden und am Ende rennen plötzlich Urechsen durchs Bild und dann ist irgendwann Aus.

Es wird wohl niemand wirklich erwartet haben, dass sich die Transformers abseits von cheesig-kitschigen TV-Serien oder der im Computer hochgezüchteten Kino-Dauerrandale in irgendeiner Hinsicht zu narrativen Höchstleistungen hinreißen lassen würden. Aber zumindest der Vorgänger, Kampf um Cybertron, hatte eine stringente, durchaus spannende Geschichte. Die hat „Untergang von Cybertron“ schon mal nicht.

Was es dafür in Hülle und Fülle bietet, sind fliegende Wrackteile, soweit das Auge reicht, Laserstrahlen in sämtlichen Varianten des Farbspektrums und Explosionen, die aufgrund ihrer Größe eigentlich eine eigene Postleitzahl zugewiesen bekommen müssten. Es kracht und knallt auf Cybertron, dass es nur so eine Freude ist, denn das – man muss es so ehrlich sagen – ist es schließlich auch, was man von den Randalerobos erwartet.

Allerdings fühlt sich das gewaltige Treiben dieses Mal deutlich bekannter an. „Untergang von Cybertron“ bietet im Grunde nicht, was „Kampf um Cybertron“ nicht auch bereits geleistet hätte, abgesehen von ein paar (durchaus motivierenden) Waffenupgrades und einer lineareren Kampagne. Die ist dabei abermals so knapp bemessen, wie im Vorgänger, damit also nach rund sechs Stunden wieder vorbei.

Lohnt sich der Kauf also? Ein gutes Actionspiel ist Untergang von Cybertron allemal, allerdings auch eines, das vor allem Kennern des Vorgängers zu wenig fürs Geld bietet. Wer trotzdem mal reinzocken möchte, schaut sich unser Video-Review an. Dort gibt's nicht nur mehr Argumente pro bzw. contra Transformers 2, sondern auch die PC-Version als Gewinnspielpreis.

Wertung: 80%

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