Acer zeigt Gaming-Monitore Predator X27 und Z271UV mit G-Sync und Quantum-Dot-Display

Stefan Bubeck

Acer zeigt Gaming-Monitore Predator X27 und Z271UV mit G-Sync und Quantum-Dot-Display Ein Traum für (Profi-)Gamer: Acers neue 27-Zoll-Monitore sind „Raubtiere“ mit allerlei technischer Finessen. Einer kann 4K-HDR, der andere setzt auf Krümmung.

Acer zeigt Gaming-Monitore Predator X27 und Z271UV mit G-Sync und Quantum-Dot-Display
Bildquelle: Acer

Wer richtig spielt – also nicht nur einmal die Woche ein Casual-Game – der braucht das passende Equipment: Gaming-PC, -Maus, -Tastatur und natürlich auch -Monitor. Wir haben Anfang des Jahres den Acer Predator XB321HK (4K, 32 Zoll) getestet, der bei Spielen, aber auch bei Bürotätigkeiten überzeugen konnte. Nun legt Acer nach und bringt zwei kleinere Modelle mit 27-Zoll-Bilddiagonale, die den großen Bruder hinsichtlich Ausstattung in diversen Punkten ausstechen.

Auf den ersten Blick wirken sie sehr ähnlich, aber das täuscht, denn die beiden Neuzugänge unterscheiden sich im Detail. Aber erst mal die Gemeinsamkeiten: Sowohl Predator X27 als auch Predator Z271UV haben HDR-fähige Quantum-Dot-Panels an Bord. Diese sind regulären IPS-Panels darin überlegen, dass die Rückbeleuchtung der Pixel für ein tieferes Schwarz abgeschaltet oder für strahlende, leuchtende Farben besonders hell werden kann. Damit kann ein größerer Kontrast und eine Helligkeit von rund 1000 nit erreicht werden. Beide unterstützen Nvidia G-Sync für ein Tearing-freies Bild und geringere Input-Lags. Alternativ, aber nicht gleichzeitig zu G-Sync kann ULMB (Ultra Low Motion Blur) benutzt werden, um Schlieren zu verringern.

Acer Predator X27: Ultrahochauflösender Monitor mit HDR und schwärzerem Schwarz

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Acer Predator X27: High-End-Gaming-Monitor

Ein Gaming-Monitor mit 4K-Auflösung ist auch schon der ältere Acer Predator XB321HK – was dieser allerdings nicht zu bieten hat, bringt nun der Acer Predator X27. Unter dem Motto „Gaming satt“ preist der taiwanische Hersteller seine „HDR Ultra-Technologie“ an, die für hohe Kontraste sorgen soll. Die Backlight-LEDs lassen sich in 384 individuellen Zonen dimmen: Dunkle Szenen in Spielen sollen so besonders düster dargestellt werden.

Bildergalerie Acer Predator X27: Hands-On-Fotos

Die Reaktionszeit des Predator X27 gibt Acer mit 4 Millisekunden an, die Bildwiederholfrequenz beträgt 144 Hz, der Adobe-RGB-Farbraum wird zu 99 Prozent abgedeckt. Damit ist der Monitor bestens für die Zukunft gerüstet – bislang waren Monitore in UHD aufgrund des Durchsatzes der älteren Versionsstandards von HDMI und Displayport auf eine Bildwiederholfrequenz von 60 Hz begrenzt – nun muss sich der passionierte Gamer also nicht mehr zwischen hoher Auflösung und höhen Bildfrequenzen entscheiden.

HDR ist bei PC-Games derzeit noch kaum ein Thema, weil die Titel eigens dafür angepasst werden müssen und bislang nur wenige Spiele wie Shadow Warrior 2 ein Bild in HDR ausgeben können. Angesichts der Tatsache, dass die neueren Konsolenversionen und aktuelle TV-Modelle die höheren Farbräume mittlerweile in der Breite unterstützen und auch Streaming-Dienste wie Netflix und Amazon Prime immer mehr HDR-Content ausspielen, wird das Feature im Acer-Monitor definitiv eine Zukunft haben.

Ein weiteres Schmankerl ist die Eye-Tracking-Technologie von Tobii. Mit speziellen Infrarot-Sensoren kann der Blick des Spielers damit erfasst und im Spiel umgesetzt werden. In The Divison kann man seinen Charakter so beispielsweise schneller an einen gewünschten Ort schicken oder den Blickwinkel ändern.

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Acer Predator Z271UV (Z1): Wölbung für das „Mittendrin-Gefühl“

Acers zweiter Quantum-Dot-Gaming-Monitor ist gewölbt („curved“), er besitzt eine 1800R-Krümmung (gemeint ist eine Krümmung, die der eines Kreises mit 1800 mm Radius entspricht, was für ein immersives Spielerlebnis sorgen soll. Bei neuen Fernsehgeräten ist diese Bauweise immer seltener zu sehen – nicht so bei Monitoren, da dieser Designkniff vor allem Sinn ergibt, wenn man näher am Bildschirm sitzt.

Bildergalerie Acer Predator Z271UV (Z1): Hands-On-Fotos

Ein weiterer großer Unterschied zum X27: Der auf dem Acer-Event schlicht „Predator Z1“ genannte Z271UV ist nicht UHD-fähig, seine Auflösung beträgt „nur“ 2.560 × 1.440 Bildpunkte, also WQHD. Das hat den Vorteil, dass eine kleinere Grafikkarte, etwa auf dem Niveau einer Geforce GTX 1070, reicht, um praktisch alle Spiele in hohen Details in nativer Auflösung zu genießen. Die Reaktionszeit des Predator Z271UV gibt Acer mit 1 Millisekunde an, die Bildwiederholrate liegt bei 165 Hz, der sRGB-Farbraum wird zu 130 Prozent abgedeckt. Zwei 7-Watt-Lautsprecher sind bereits integriert und sorgen für Sound – wiewohl man mit richtigen Lautsprechern oder einem Headset wohl mehr Spaß an der Klangkulisse seiner Lieblingsgames hat. Genau wie beim UHD-Modell hat Acer wieder ein Eye-Tracking-Modul von Tobii verbaut, und auch bei diesem Monitor-Modell lässt sich das Design auf die Formel markig + kantig = markantig herunterbrechen.

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Zu beiden Monitoren liegen noch keine genauen Informationen zu Preis und Verfügbarkeit vor.

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